14 PRESSEINFORMATION
/ Robert Müllner
Salzburg, 14. Dezember 2011
|

Alternative und Grüne GewerkschafterInnen / UG Salzburg
C/O Robert Müllner, , Tel: 0676 / 911 10 09
Samstrasse 30 A-5023 Salzburg
Mail:
robert.muellner@auge-ug.at
www.auge-ug.at
AUGE/UG: "An
Schuldenbremse gibt es auch nach EU-Gipfel-Beschlüssen nichts
'schönzureden'!"
Utl.: Schuldenbremse in
Verfassungen sämtlicher EU-Staaten droht Wirtschaftskrise noch zu
verschärfen!
Salzburg / Wien (OTS) - "Auch wenn 26 mehrheitlich konservative
EU-Regierungen - unter ihnen auch die österreichische, dessen
Bundeskanzler angeblich ein Sozialdemokrat sein soll - Schuldenbremsen im
Verfassungsrang verankern wollen: die Argumente gegen eine Schuldenbremse
sind nach dem EU-Gipfel nicht weniger gültig, als vor diesem Gipfel,"
lehnen die Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen/Unabhängige
GewerkschafterInnen eine Schuldenbremse in Verfassungsrang kategorisch ab.
AK – Rat Robert Müllner hält es da, mit Markus Koza, Ökonom und
Bundessekretär der AUGE/UG: "Wenn angesichts eines hereinbrechenden
Krisenjahres 2012 mit drohenden schweren Konjunktureinbrüchen und noch
weiter steigender Arbeitslosigkeit nun so gut wie alle EU-Staaten auf die
Ausgabenbremse steigen, muss das geradezu zwangsläufig zu einer
Verschärfung der Wirtschafts- und Beschäftigungskrise führen, zu einem
verlorenen Jahrzehnt."
Zwt.: An rot und grün: An Schuldenbremse gibt es nichts schönzureden!
"Tatsächlich notwendig wären intelligente Investitionen:
in Bildung, soziale Dienstleistungen und den ökologischen Umbau unseres
Wirtschaftssystems, stattdessen werden Investitionen zurück geschraubt und
drohen quer über Europa drastische Sparpakete und Rückbau bei
sozialstaatlichen Leistungen.
Und das trotz Jugendarbeitslosigkeit auf Rekordniveau, trotz sich
verschärfender sozialer Konflikte und trotz wachsender Ungleichverteilung"
kritisieren Müllner und Koza gemeinsam.
"Selbstverständlich gibt es auch Bereiche, in denen einiges an
Einsparungspotential liegt - etwa bei der milliardenschweren steuerlichen
Förderung der privaten Pensionsvorsorge, bei Steuerprivilegien in der
Landwirtschaft und bei Unternehmen, bei der Steuerbegünstigung von
Agrardiesel, bei der beschäftigungspolitisch kontraproduktiv wirkenden
Steuerbefreiung von Überstunden. Um diese und andere Sparpotentiale zu
heben, braucht es allerdings keine Schuldenbremse, sondern nur einen
entsprechenden politischen Willen. Und es ist bezeichnend, dass die
Streichung dieser teuren Förderungen bislang nicht zur Diskussion stehen,"
so die beiden Alternativgewerkschafter weiter.
"All jene, welche nun versuchen, sich die Schuldenbremse im
Verfassungsrang plötzlich schönzureden - ob rot oder grün - weil -
welch Überraschung! - eine breite Mehrheit konservativ dominierter
EU-Regierungen für eine solche ist, sollen sich nicht in den Sack lügen:
nicht die Streichung der Förderung privater Pensionsvorsorge steht auf der
politischen Agenda der Neoliberalen und Konservativen ganz oben, sondern
der massive Rückbau des Sozial- und Bildungsstaates," warnen Müllner und
Koza gemeinsam.
Robert Müllner möchte insbesondere die Grünen PolitikerInnen davor warnen,
sich von der allgemeinen Schuldenhysterie anstecken zu lassen. Und
womöglich irgendwelche Regierungsgelüste über die bisherigen Werte und
Grundsätze der Parteimitglieder und Grünen WählerInnen zu stellen.
Zwt.: Aus der Krise investieren, statt in die Krise sparen – sonst droht
'verlorene' Generation!
Statt Schuldenbremsen braucht es endlich wirkungsvolle Maßnahmen zur
Regulierung der Finanzmärkte und einer aktiven europäischen Politik zur
Überwindung der Schuldenprobleme einzelner Staaten:
"Ohne Euro-Bonds, ohne Europäische Staatsanleihen und eine aktivere und
offensivere Rolle der Europäischen Zentralbank bei der Bewältigung der
Finanzierungskrise der Staaten wird es nicht gehen
– nicht zuletzt auch, um den viel zitierten 'Finanzmärkten' - sprich
Banken, Versicherungen und Investoren - weniger Angriffsfläche zu bieten
und die Zinsen auf Staatsschulden deutlich zurückzufahren. Die überall
herrschende 'Schuldenhysterie' droht uns in die Krise 'hineinzusparen',
statt 'hinauszuinvestieren'.
Wir brauchen raschestmöglich europaweit koordinierte Vermögenssteuern und
eine Finanztransaktionssteuer um budgetäre Handlungsspielräume
zurückzugewinnen, und in Zukunft zu investieren
- in Bildung, soziale Dienste, Klimaschutz und Bildung - sonst droht eine
'verlorene' Generation mit katastrophalen Folgen auf den sozialen
Zusammenhalt in Europa. Der Beschäftigungs- und Sozialkrise in Europa muss
auf Gipfelebene mindestens eine ebenso hohe Priorität eingeräumt werden
wie der Finanz- und Schuldenkrise," schließen beide
Alternativgewerkschafter.
Rückfragehinweis:
-
Robert
Müllner, Fraktionssprecher der AUGE / UG – Salzburg 0676 / 911 10 09
-
Markus
Koza, Bundessekretär der AUGE/UG Tel: 0676/951 27 82
Internet:
www.auge.or.at
anbei einige links:
grundsätzliches:
die-schuldenbremse-als-farce
aktuelles zu den
gipfelbeschluessen - bewertung rossmann:
demokratiepolitische-bankrotterklarung
Pilz Nonsens pro
schuldenbremse:
schuldenbremse-aktuell-teil-2
Linksammlung der AUGE:
Verteilungsgerechtigkeit
grundsätzliches:
die-schuldenbremse-als-farce/
angehängt noch papier
von bruno rossmann
>lesen< |

|
13 PRESSEINFORMATION
/ Astrid Rössler
Salzburg, 8. August 2010
| LAbg. Dr.in Astrid Rössler |
 |

SALZBURGER LANDTAG |
PRESSEAUSSENDUNG
GRÜNE fordern im SALK-Konflikt die
Regierungsparteien zur Offenlegung und Einhaltung der geltenden Beschlüsse
auf.
Salzburg, 08. August 2010
OFFENER BRIEF
Sehr geehrter Herr
Landeshauptmann-Stv. Brenner,
sehr geehrter Herr
Landesrat Eisl,
durch die öffentlich ausgetragene Eskalation zwischen den
Regierungsparteien über die Stellenausschreibung für die Leitung der
Frauenklinik und der Speziellen Gynäkologie droht nicht nur eine massive
Verunsicherung der Patientinnen, sondern auch ein bleibender Imageschaden
für die Landeskrankenanstalten.
Völlig unverständlich ist in diesem Zusammenhang, weshalb
Sie den Konflikt im Wege von Weisungen und „medizinischen“ Argumenten
austragen, ohne gleichzeitig die geltenden Beschlüsse der zuständigen
Gremien offen zu legen. Sie nehmen damit bewusst in Kauf, dass das Bild
über die bisherige Arbeit und die Zukunft der Frauenklinik und im
besonderen der Brustkrebstherapie von Tag zu Tag verwirrender dargestellt
wird.
Nach den mir vorliegenden Dokumenten entsteht der Eindruck
einer ungerechtfertigten politischen Intervention, die sich über die
rechtmäßigen Beschlüsse der zuständigen Gremien hinwegzusetzen droht. Es
sind dies:
-
Die Bestätigung des Vorstandes vom
19.04.2010 über den Fortbestand der arbeitsteiligen Behandlung von
Brustkrebspatientinnen, wie dies vertraglich seit 2007 einvernehmlich
fixiert und jahrzehntelange Praxis ist.
-
Die Beschlussfassung des Vorstandes und des
Geschäftsführers vom 31.05.2010 über die in Gegenwart und mit
ausdrücklicher Zustimmung von LR Eisl am 18.05. 2010 beschlossenen
Vereinbarungen zur Ausschreibung der beiden Gynäkologien,
Schwerpunktsetzungen und Arbeitsteiligkeiten mit der III. Medizin.
-
Die schriftliche Zustimmung vom 15.06.2010
zu dieser Beschlussfassung durch Frau LH Burgstaller, den
Eigentümervertreter LH-Stv. Brenner, und die für Gesundheitsfragen
zuständige Frau LR Scharer.
-
Das Aufsichtsratsprotokoll
vom 28.06.2010 mit dem einstimmigen Beschluss und der Zustimmung zur
Beibehaltung der Arbeitsteiligkeit zwischen der 3. Med. und Speziellen
Gynäkologie, sowie über die Vorgangsweise zur Neuausschreibung.
Diese vorangegangenen und aktuellen Beschlussfassungen
wurden nach KAG medizinisch und organisatorisch sowie juristisch von der
verantwortlichen kollegialen Führung und dem Geschäftsführer gefasst und
vom Aufsichtsrat einstimmig zur Kenntnis genommen.
Im krassen Widerspruch dazu steht die heute in der
Kronenzeitung auf Seite 14 zitierte Aussage von Frau Klubobfrau Gerlinde
Rogatsch, wonach die Spitalsleitung alle Vereinbarungen brechen würde, als
ob mutwillig das Brustzentrum zerstört werden solle. Ganz im Gegenteil
geht aus den genannten Dokumenten hervor, dass die bisher so erfolgreiche
und vertraglich vereinbarte Arbeitsweise auch nach der Neubesetzung in
bewährter Weise fortgesetzt werden soll. – Eine solche Horrormeldung durch
Frau Klubobfrau und Aufsichtsrätin Rogatsch ist angesichts der
Beschlusslage geradezu als Fehlinformation zu bezeichnen.
In der nun öffentlichen Eskalation wurden diese Dokumente
und die darin enthaltenen Beschlüsse bisher nicht offengelegt, obwohl
gerade diese Schriftstücke zur Klärung und Lösung entscheidend beitragen
könnten.
Ich appelliere daher an Sie, in der für heute einberufenen
Krisensitzung die eindeutige Beschlusslage in Form der genannten Dokumente
offen zu legen und damit auch ein Bekenntnis zu den festgelegten
Entscheidungskompetenzen in der SALK abzugeben.
Mit freundlichen Grüßen
LAbg. Dr. Astrid Rössler
|

|
12 PRESSEINFORMATION
/ Robert Müllner
Salzburg, 26. Mai 2010
|
AUGE/UG:
Ausgliederung des BFI Salzburg stoppen!
Arbeiterkammer darf
nicht auf neoliberalen Kurs in der Bildungspolitik einschwenken, fordert
Grüngewerkschafter Robert Müllner
Bildung ist immer noch
das beste Mittel gegen Jobverlust. Bildung kostet Geld. Bildung darf
niemals als bloßes Geschäft angesehen werden. Das war schon vor mehr als
40 Jahren so, als das Berufsförderungsinstitut BFI in Salzburg gegründet
wurde Es gilt umso mehr in Zeiten der Krise. „Die geplante
Ausgliederung des BFI aus der Arbeiterkammer könnte nun dazu führen, dass
eine einzigartige Einrichtung für die Aus- und Weiterbildung von
Arbeitnehmern der neoliberalen Verwertungslogik unterworfen wird“, warnt
Arbeiterkammerrat und Grüngewerkschafter Robert Müllner. Gerade von der
Arbeiterkammer erhoffe sich die Gesellschaft, dass sie als Bastion gegen
eine neoliberale Politik stehe. „So wie mit der Gründung des BFI einst
neue Wege in der Bildungspolitik beschritten wurden, so erwarten wir uns,
dass jetzt ein Weg gefunden wird, wie ein Unternehmen wie das BFI
annähernd kostendeckend geführt werden kann“, fordert Müllner. Ähnliches
gelte für das Seminarhotel Brunauerzentrum, das nicht nur zu einem
außergewöhnlichen Ort der Begegnung für Arbeitnehmervertretungen und NGOS
geworden ist, sondern auch in der Arbeitnehmerbildung in Salzburg eine
hervorragende Rolle spielt.
Angesichts der
anstehenden Probleme fordert Müllner ÖAAB und FSG dazu auf, die
parteipolitisch motivierten Streitereien zu beenden und wieder zur
Sachpolitik zurück zu kehren. Die AUGE/UG selbst hat in der
Vollversammlung am Donnerstag 27 . Mai 12 Anträge eingebracht, sie
reichen von der Forderung nach einer sozial-ökologischen Steuerreform bis
zu einem nachhaltigen Verkehrskonzept für das Bundesland Salzburg.
Die AK - Anträge der
AUGE/UG, finden Sie auf unserer Homepage:
www.auge-ug.at
Für Rückfragen:
0676 / 911 10 09
robert.muellner@auge-ug.at |

|
11 PRESSEINFORMATION
/ Robert Müllner
Salzburg, 21. Mai 2010
|
Diese
Niveaulosigkeit ist nicht mehr zu überbieten!
Wir entschuldigen uns in
aller Form bei allen AK – Bediensteten.
Inhaltliche Aussagen
bzw. unsere Positionierungen erfolgen bei der AK-Vollversammlung am
27.05.2010
Ich kann und will
nicht verstehen, zu welcher Niveaulosigkeit sich heute die ÖAAB – Spitze
verstiegen hat. Heute wurden keine Positionierungen aus
ArbeitnehmerInnensicht gemacht, sondern eine in der Geschichte
einzigartigen Weise die Besudelung von 300 AK – Beschäftigten vorgenommen.
Unseren AK -
MitarbeiterInnen die eine engagierte und fundierte Arbeit Tag für Tag für
alle Salzburger ArbeitnehmerInnen erbringen, als indirekt willfährige
Vollzugsgehilfen des AK – Präsidenten hinzustellen macht mich nur wütend.
Ich kenne sehr viele
engagierte und aufrechte FCG (Fraktion Christlicher Gewerkschafter), denen
die Aussagen dieser Parteigesteuerten ÖAAB – Spitze immer mehr
unerträglich werden.
Von dieser Spitze
werden entgegen den bekannten Faktenlage Unwahrheiten in der
Öffentlichkeit verbreitet, welche so gravierend sind, dass sie in jedem
Privatbetrieb mit einer fristlosen Entlassung geahndet würden.
Zum jetzigen Zeitpunkt
möchte ich keine weiteren Aussagen mehr tätigen. Unsere Positionierung
wird in der Vollversammlung erfolgen.
All jenen aufrechten
ÖAAB – BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen die dieser
menschenverachtende Stil zuwider ist, möchten wir hiermit auch anbieten,
in unsere Fraktion zu wechseln.
Für die AUGE/UG
Müllner Robert |

|
10 TEILNAHME
an LESEBRIEFAKTION
/ Robert Müllner
Salzburg, 15. Februar 2010
|
Derzeit läuft im Internet eine
Lesebriefaktion (E-Mail) bezüglich Asyl.
Untenstehend das diesbezügliche E-mail von Robert Müllner an LH
Burgstaller – und die nichts sagende Antwort aus dem Büro. |
|
Sehr geehrte Frau
Landeshauptfrau!
Liebe Gabi!
Die jahrelange Angstmacherei und Hetze gegen AsylwerberInnen hat ihre
Wirkung nicht verfehlt.
Am 21. Februar wird in Eberau über ein Asyl-Erstaufnahmezentrum
abgestimmt. Das Ergebnis steht schon jetzt fest.
Was mir als gebürtigen Burgenländer hier besonders weh tut, ist die
Tatsache das ein SPÖ – Landeshauptmann aus rein wahltaktischen Gründen
hier versucht, auf eine sehr billige Weise Wählerstimmen zu bekommen.
Wo wäre Österreich, wo wäre die Sozialdemokratie, wenn in der Zeit des
Faschismus unsere Nachbarländer ähnlich Menschenverachtend gehandelt
hätten wie Österreich derzeit? Stellvertretend für sie viele die am Aufbau
unserer Republik maßgeblich beteiligt waren möchte ich Bruno Kreisky
erwähnen.
Ist das noch das Land, für das so viele gekämpft haben?
„Lernen sie Geschichte“ wird sehr gerne zitiert.
Bei der derzeit herrschenden Politik muss ich leider ein weiteres Zitat
bemühen:
„Aus der Geschichte nicht’s gelernt“
Das dies alles unter einen
Sozialdemokratischen Bundeskanzler, von Sozialdemokratischen
Landeshauptleute laut gesagt wird, kann und will ich nicht verstehen!
Wenn die Sozialdemokratie nicht den letzten Rest von Anstand verlieren
will, ist es höchst an der Zeit, das es auch andere Stimmen gibt.
Du Gabi hast keinen Wahltermin unmittelbar vor dir. Zumindest du könntest
ein Stück Achtung für die Sozialdemokratie zurückgewinnen, wenn du
mit vielen BürgerInnen dieses Landes sagst:
„Wir machen ein Asyl-Erstaufnahmezentrum in Salzburg.“
Wenn es diese Stimmen nicht sehr bald und deutlich in Österreich gibt,
macht sich die Sozialdemokratie aktiv mitschuldig am weiteren Rechtsruck
in diesem Land.
HCS wird es freuen!
Mit freundlichen Grüßen
Robert
Müllner Robert
Samstrasse 30
A-5023 Salzburg
mobil: 0676 / 911 10 09
e-mail:
robert.muellner@auge-ug.at |
|
Die Antwort aus dem Büro Burgstaller: |
|
Sehr geehrter Herr Müllner!
Im Auftrag von Frau Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller bedanke ich mich
für Ihr E-Mail vom 15. Februar 2010 in Sachen Asylzentrum.
In der gegenwärtigen Diskussion gibt es mehrere Aspekte zu
berücksichtigen:
1. Die Asylverfahren müssen noch mehr beschleunigt
werden.
2. Erfüllung der bestehenden Quoten durch die
Bundesländer.
3. Quantitative Analyse der Asylanträge.
4. Schnellerer Vollzug der "sicheren Drittstaatenregel".
5. Koalitionsübereinkommen.
Erst wenn die ersten vier Punkte abgearbeitet sind und danach noch ein
Bedarf eines weiteren Erstaufnahmenzentrums besteht, sollte eine Lösung im
Sinne der Fixierung im Koalitionsübereinkommen angestrebt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Mag. Christoph Schuh |
|

|
09 PRESSEINFORMATION
/ Birgit Schatz
Salzburg, 25. Jänner 2010
|
AK-Studie über working poor:
Mindestlohngesetz längst überfällig
Salzburger Nationalratsabgeordnete fordert verbindliche Mindestlöhne für
alle
„Bestürzend,
aber keinesfalls überraschend“ nennt Birgit Schatz,
ArbeitnehmerInnensprecherin der GRÜNEN, die heute von der AK Salzburg
präsentierte Studie zur Einkommenssituation unselbstständig Beschäftigter.
„Dass die Zahl der working poor - also jener Menschen, die vom Einkommen
ihrer Arbeit nicht mehr leben können - kontinuierlich steigt, ist seit
Jahren bekannt. Doch die Reaktion der Regierung darauf war bisher extrem
unzufriedenstellend“, so Schatz. Ihre Forderung: „Wir brauchen dringend
einen existenzsichernden, garantierten Mindestlohn.“
Die jetzige
Regelung über Einzelkollektivverträge lasse zu viele Lücken offen. „Wir
brauchen ein Gesetz, dass ein Einkommen über der Armutsgefährdungsschwelle
bei einem Vollzeitarbeitsplatz sichert. Ein gesetzlicher Mindestlohn von
aktuell 1.000,- Euro netto ist die einzige Möglichkeit, um Löhne nach
unten verbindlich abzusichern“, erklärt die ArbeitnehmerInnensprecherin.
Die
Problematik der hohen Rate an Teilzeitbeschäftigung speziell bei Frauen,
brauche eine Vielzahl an Maßnahmen. „Zuallererst müssen
Teilzeitbeschäftigungen von den Rahmenbedingungen her einem Vollzeitjob
endlich gleichgestellt werden. Es geht nicht, dass etwa Mehrstunden von
Teilzeitverkäuferinnen noch immer viel billiger sind als Überstunden bei
Vollzeitbeschäftigten. Damit ist es für Betriebe letztlich immer günstiger
eine Stelle in Teilzeitjobs zu zersplittern“, meint Schatz.
Vor allem
dringenden Handlungsbedarf sieht die Salzburger Nationalratsabgeordnete
aber im Bereich der atypisch Beschäftigten, also Freien DienstnehmerInnen,
WerkvertragsnehmerInnen, PraktikantInnen usw. Schatz dazu: „Mich wundert
nicht, dass die AK bei ihrer Präsentation darauf nicht besonders
eingegangen ist. Die ArbeitnehmerInneninteressensvertretung schaut hier
nicht gerne hin, das ist ja bekannt und ein Teil des Problems.“
Für Rückfragen:
Mag.a Birgit Schatz
Nationalratsabgeordnete
- DIE GRÜNEN
ArbeitnehmerInnensprecherin/KonsumentInnenschutzsprecherin
(0664 / 5018578) |

|
08
Medieninformation
der Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen – AUGE / UG
Salzburg, 31. September. 2009
|
AUGE-Sprecher Robert
Müllner: „Ein genereller Lohnstopp bei Landesbediensteten setzt Spirale
nach unten in Gang!“
Appell an
GewerkschafterInnen aller Fraktionen, parteipolitische Rücksichtnahmen
aufzugeben.
Ein
Lohnstopp bedeute zwangsläufig auch einen Nachfragestopp. Damit werde ein
Aufschwung unnötig verzögert. Gerade in der aktuellen Krise sei es nötig,
dass die öffentliche Hand alles unternehme, um die Wirtschaft anzukurbeln,
erklärt der Salzburger Landessprecher der Alternativen und Grünen
GewerkschafterInnen (AUGE) Robert Müllner zum geplanten Lohnstopp bei den
Salzburger Landesbediensteten.
Ein
Lohnstopp beim Land habe zudem automatisch Auswirkungen auf alle
Kollektivvertragsverhandlungen. Somit würde die unheilvolle die Spirale
nach unten noch mehr beschleunigt. „Mit einem Lohnstopp werden die
Ursachen des Defizites im Landeshaushalt nicht beseitigt. Die Zeche für
eine verfehlte Politik zahlen auch in diesem Fall wieder die mittleren und
kleinen Einkommen.“
Robert Müllner appelliert angesichts der unabsehbaren Konsequenzen im
Falle eines Lohnstopps beim Land Salzburg an alle Gewerkschaften: „Es ist
höchste Zeit, dass GewerkschafterInnen endlich ihre parteipolitische
Rücksichtnahmen aufgeben und gemeinsam und entschieden für die Interessen
der ArbeitnehmerInnen eintreten!“
Rückfragenhinweis:
Robert Müllner: 0676 /
9111009
Email:
robert.muellner@auge-ug.at
|

|
|
Bei der konstituierende AK-Vollversammlung
am 31. März 2009 wurden die KammerrätInnen der AUGE/UG angelobt |
|

Robert Müllner Ingrid Schläffer
Daniela Aigner Ümit |

|
07
Robert Müllner zur AK-Wahl Salzburg 2009
Der
vergangene Wahltag war äußerst aufregend für uns, erste Trends bei der
Auszählung der AK-Wahlen waren eher ernüchternd, am Ende des Tages standen
wir aber mit dem Gewinn eines 4. Mandates in der
Arbeiterkammer-Vollversammlung da. Nach Vorliegen des Endergebnisses
(inklusive Wahlkarten) stehen wir mit einen gut abgesicherten 4. Mandat
da.
Dies ist der Erfolg von
sehr vielen AktivistInnen, die sich für uns engagiert haben. Noch nie
hatten wir so vielen (Solidaritäts)KandidatInnen auf der Liste der AUGE/UG;
noch nie haben sich so viele an Verteil-Aktionen auf der Strasse und vor
Betrieben beteiligt. Allen dafür ein herzliches Dankeschön! Wir können
wirklich stolz auf das Erreichte sein.
Dieses Abschneiden von
uns grünen und unabhängigen GewerkschafterInnen ist gar nicht hoch genug
einzuschätzen. Im aktuellen Meinungsklima hätte man auch ein Halten der
Mandate als Erfolg werten können. So ist es uns aber gelungen, ein
deutliches Signal auch im Vorfeld der Landtagswahlen zu setzen.
Nachfolgend findet ihr zur Information das detaillierte Ergebnis der
AK-Wahlen. Unser 4. Mandat haben wir übrigens mit einem Überhang von nur
19
Stimmen errungen. Ohne eure Unterstützung, ohne euren Einsatz hätten wir
es nicht geschafft!
Wir vier gewählten
AK-Mandatare werden uns bemühen, eure Anliegen bestmöglich einzubringen
und entsprechend Gehör zu verschaffen. Eure Anregungen und auch
konstruktive Kritik sind jederzeit willkommen.
Ebenso freuen wir uns
über jede/n der bei uns mitarbeiten möchte.
Mit solidarischen Grüßen
Robert Müllner |
|
ERGEBNIS der
AK-Wahl
09 im Bundesland Salzburg
|
Liste |
Kurzbez. |
Mandate |
|
1 |
FSG |
49 |
|
2 |
ÖAAB&FCG |
11 |
|
3 |
AUGE/UG |
4 |
|
4 |
FA-FPÖ |
5 |
|
5 |
BM |
1 |
|
6 |
GLB |
0 |
|
|
>
AUGE-UG
KandidatInnen zur AK-Wahl 2009
<
 |
|
>
info:
das war unsere Wahlwerbung zur
AK-Wahl
09
< |
|

|
06 PRESSEINFORMATION
der AUGE/UG – Salzburg
Salzburg, 20. Oktober. 2008
|
AUGE-Spitzenkandidat Robert Müllner geht mit Optimismus in die
Arbeiterkammer-Wahl 2009. 70 KandidatInnen auf der AUGE–Liste
Eine
Steigerung von drei auf vier Mandate in der Vollversammlung sowie ein
Mandat im Vorstand der Arbeiterkammer. Das ist laut Spitzenkandidat Robert
Müllner das erklärte Wahlziel der Alternativen Unabhängigen und Grünen
GewerkschafterInnen (AUGE/UG) bei den AK-Wahlen vom 26. Jänner bis 6.
Februar 2009 in Salzburg.
Kleinfraktion bestimmt Kurs der AK maßgeblich mit
„Wir haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass man auch als kleine
Fraktion den Kurs der AK maßgeblich mitbestimmen kann“, erklärt Robert
Müllner, Betriebsratsvorsitzender der Beschläge-Firma MACO „Von 85
Anträgen, die wir in der Vollversammlung eingebracht haben, wurden über
80% angenommen. Als
Beispiel nennt Müllner den erfolgten Schulterschluss zwischen
Arbeiterkammer und NGOs im Rahmen des Treffens der
Alternativnobelpreisträger in Salzburg. „Diese Zusammenarbeit wäre ohne
unsere Initiative nicht möglich gewesen.“
Mehreitlich Frauen auf der AUGE-Liste
Unter den 70 KandidatInnen der AUGE sind Frauen in der Mehrheit. Mit
Ingrid Schläffer scheint auf dem 2. Listenplatz eine bewährte
Betriebsrätin auf, die sich als Objektleiterin im Landeskrankenhaus
insbesondere für die Situation der Reinigungskräfte einsetzt. Daniela
Aigner (4. Listenplatz) weiß als Intensivkrankenschwester besonders über
die Problematiken im Pflegebereich bescheid.
14
KandidatInnen der AUGE haben migrantischen Hintergrund. Aufgrund eines
Musterporzesses, den die AUGE bis zum Europäischen Gerichtshof
durchgefochten hat, dürfen in Österreich heuer erstmals auch MigrantInenn
das passive Wahlrecht in Anspruch nehmen. So kandidiert der Kraftfahrer
Kale Ümit auf einen sicheren Listenplatz. Weitere
Themen, die von der AUGE
im Wahlkampf aufgeworfen werden, sind die Situation von atypisch
Beschäftigten, Steuer(un)gerechtigkeit sowie innerbetriebliche
Demokratie.
Rückfragenhinweis:
Robert Müllner: 0676 / 9111009, Email:
robert.muellner@auge-ug.at
www.auge-ug.at |

|
05
PRESSEINFORMATION
der AUGE/UG – Salzburg
Salzburg, 24. Sept. 2007
|
BAGS
- KV kann jetzt offensichtlich finanziell umgesetzt werden!
Alternative und Grüne GewerkschafterInnen bedanken sich für die
wortgewaltige Unterstützung durch Sozialminister Buchinger.
Wenn wir uns 4% Lohnerhöhung für alle erwarten können - so wie vom
Sozialminister erst vor kurzen gefordert - dann wird das wohl auch für
jene KollegInnen gelten, die in den Bereich des BAGS - KV fallen.
Damit brauchen auch keine Betriebsvereinbarungen in den Vereinen /
Betrieben des Sozialbereiches mehr abgeschlossen werden, die zunächst eine
Schlechterstellung für die MitarbeiterInnen bedeuten, damit dann der
BAGS-KV von den Vereinen finanziert werden könnte.
Auch die von allen Sozialen Vereinen und deren Beschäftigten erstmalig
gemeinsam geplanten Interventionen beim Land, um für eine ausreichende
Finanzierung im Budget zu sorgen, erscheinen damit vorerst überflüssig.
"Ich bin mir sicher, dass Sozialminister Buchinger nach wie vor einen sehr
guten Kontakt zu seinen ehemaligen RegierungskollegInnen in Salzburg hat.
Er kann diese Kontakte und die, laut dem Salzburger Finanzchef
ausgezeichnete Budgetlage dazu nützen, unnötigen Reibungsverlusten
vorzubeugen, um sich für eine ausreichende BAGS - KV Finanzierung samt der
geforderten 4% Lohnerhöhung einsetzen" meint Alternativgewerkschafter
Müllner abschließend.
|

|
04 PRESSEINFORMATION
der AUGE/UG – Salzburg
Salzburg, 19. Sept. 2007
|
Am 21. September um 19 Uhr wird die Fotosammlung "Willkommen -"Karibu
sana"- im Saftladen eröffnet.
Es sind 40
Schwarz Weiß Bilder aus dem gleichnamigen Buch, das von vb der Salzburger
Ärztin Dr. Andrea Rettenbacher (machte ihre Ausbildung im St. Johanns
Spital), und Herrn Martin Mischitz) herausgebracht wurde.
Anlass ist ein Bericht über ein AIDS Selbsthilfeprogramm PIUMA
(Teste und lebe mit Hoffnung), welches von der Evangelischen Kirche in
Österreich unterstützt wird, und vor allem durch die praktische
Mithilfe vor Ort durch Herrn Gerhard Raxendorfer aus Salzburg bisher sehr
Erfolg versprechend verläuft.
Bei einem Besuch in der AIDS-Hilfe Salzburg hörte Gerhard Raxendorfer
von diesem Projekt. Selbst „positiv“ und mit gewissen Stigmatisierungen in
unseren Breiten konfrontiert, beschloss er, seine persönlichen Erfahrungen
im Umgang mit der Krankheit weiterzugeben, indem er in Tansania
Präventionsarbeit in Kirchen und Schulen leistete.
Als Konsequenz daraufhin gründete sich eine Selbsthilfegruppe von
HIV-Positiven mit dem Namen „Piuma“ („Teste und lebe mit Hoffnung!“), die
zur Zeit aus 140 Mitgliedern besteht, und deren Mitglieder für ihre
Menschenrechte und für eine dringend notwendige medizinische Versorgung
eintreten. In weiterer Folge wurde begonnen, ein Aufklärungszentrum zu
bauen. Der Rohbau ist soweit fertig gestellt, er harrt nur der Vollendung,
weil die finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.
Als Gerhard Raxendorfer bei seinem ersten Aufenthalt das Wort „Ukimwi“
(„AIDS“) in den Mund nahm, gingen die Bewohner von Bulongwa auf
größtmögliche Distanz. AIDS war ein Tabuthema, da ja offiziell niemand an
AIDS verstarb, sondern an irgendwelchen Malariaerkrankungen, die es aber
in 2400 Höhenmetern nicht geben kann, oder sonstigen Lungen- und
Leberkrankheiten. AIDS-Diagnose war aber auch gleichzeitig Todesurteil, da
es keinerlei AIDS-spezifische Medikamente gab.
Im Jahr 2004 wurden die ersten 30 Menschen auf Therapie gesetzt, nach drei
bis vier Monaten stellten sich erste Erfolge ein, die Bewohner begannen
wieder Hoffnung zu schöpfen. AIDS als Tabu brach auf, die Distanz zu den
Bewohnern schrumpfte – die Negativspirale wurde gebrochen. Die Mitglieder
von Piuma sind nun gefordert, die Unterstützung von Seiten der
evangelischen Weltmission Wien als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen und
aktiv an der Fortführung des Begonnenen zu arbeiten.
Dr. Andrea Rettenbacher, Salzburger Kinderärztin, und DI Dr. Martin
Mischitz, Wirtschaftsmediator und Fotograf, publizierten nach dem Besuch
in Tansania ihre Eindrücke im Buch „Karibu“ („Willkommen“), einer
Bildreportage, die sich zu einer Wanderausstellung von sehr
ausdrucksstarken Schwarzweiß-Bildern weiterentwickelt hat und nun auch im
Saftladen, ab 21. September 2007, präsentiert wird.
Die Fotos erzählen den Alltag im Bezirk Makete, zeigen die Landschaft,
schildern die Begebenheiten im Ort und im Krankenhaus, bringen dem
Betrachter die Schicksale der Bewohner und deren Lebensumstände näher
Ziel dieses Abends und der Ausstellung für Gerhard Raxendorfer ist es, das
er gemeinsam mit den eindrucksvollen Bilder ein wenig Nachdenklichkeit
erzeugen kann, und hier bei uns noch eine Unterstützung von insgesamt
20.000,€ aufzubringen damit das so erfolgversprechende Projekt sinnvoll
abgeschlossen werden kann.
Organisiert / Unterstützt wird dieser Abend durch die AUGE/UG Salzburg,
dem Evangelischen Arbeitskreis für Weltmission (EAWM) und MitarbeiterInnen
des Saftladens
|

|
03
PRESSEINFORMATION
der AUGE/UG – Salzburg
Salzburg, 18. März 2007
Alternative und Grüne GewerkschafterInnen und die Werkstatt Frieden &
Solidarität in Salzburg warnen gemeinsam vor der Ausgliederung aller
Gebäude der Stadt Salzburg:
„Keine Privatisierung aller Gebäude der Stadt Salzburg!“
Die Stadt Salzburg plant
bei der morgigen Gemeinderatssitzung die Ausgliederung ihrer Gebäude
(Kindergärten, Schulen, Altersheime, Schlösser, Amtsgebäude, etc.) in eine
privatrechtliche GmbH, um sie dann auf Marktpreisniveau zurückzumieten.
Alternative GewerkschafterInnen und die Werkstatt Frieden & Solidarität
lehnen diese Form der Privatisierung durch die Hintertür entschieden ab.
Um
Budgetlücken zu schließen sollen mit 1.1.2008 städtische Gebäude sowie
ganze Magistratsabteilungen in eine privatrechtliche Liegenschaftsverwaltungs-GmbH ausgelagert werden, an der die Gemeinde
vorerst noch Eigentümer bleibt. Als Grund dafür wird die Nutzung von
steuerlichen Vorteilen gegenüber dem Bund sowie Mehreinnahmen über
marktkonforme Mieten angegeben. Nachdem vor ein paar Jahren das
ungesetzliche Cross-Border-Leasing verhindert werden konnte, versucht die
Stadtregierung nun erneut mit komplizierten Konstruktionen und
Steuertricks, die engen budgetären Vorgaben der EU und des Bundes zu
umgehen, indem öffentliches Eigentum durch die Hintertür privatisiert
werden soll.
Alternative GewerkschafterInnen und die Werkstatt Frieden & Solidarität
lehnen den Verkauf der städtischen Immobilien an eine ausgelagerte GmbH
aus mehreren Gründen entschieden ab:
-
Es sind steigende Mieten bei öffentlichen Gebäudenutzung zu erwarten:
Die Budgets der verschiedenen Magistratsabteilungen werden dadurch
weiter ausgedünnt, mit weiteren Kosteneinsparungen bei Personal und
Einrichtungen und der Abwanderung einzelner Magistratsabteilungen in
schlechtere Gebäude ist zu rechnen. Auch die Mieten für sonstige Nutzer
werden steigen, sodass sich nur noch finanzkräftige Private die hohen
Mieten leisten können.
-
Schlecht vermietbare Gebäude werden zu Lasten der MieterInnen verkauft
-
Demokratieverlust: Die ausgelagerte GmbH muss einzig nach
privatwirtschaftlichen Kriterien wie Kosteneffizienz und
Gewinnmaximierung entscheiden. Damit spielen öffentliche oder soziale
Bedürfnisse wie Selbstverwaltung, demokratische Kontrolle,
ArbeitnehmerInnenrechte, usw. bei Vermietung oder Verkauf der
öffentlichen Gebäude keinerlei Rolle mehr. Der Gemeinderat wird nur noch
durch einzelne Vertreter (in der Regel aus der Mehrheitsfraktion!) der
Stadtregierung im Aufsichtsrat von den Entscheidungen der Gesellschaft
informiert.
-
Personalreduktion und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen in den von
der Ausgliederung betroffenen Magistratsabteilungen.
-
Die Auslagerung könnte – wie so oft – nur ein Zwischenschritt zu
vollständigen Übernahme der Gesellschaft durch Private sein.
-
Die Begründung hier einen Vorsteuerabzug zu lukrieren ist aus mehreren
Gründen fragwürdig:
-
Einerseits erhält der Bund damit weniger Steuereinnahmen, was direkte
Auswirkungen auf den Finanzausgleich hat (Im linken Hosensack gibt es
Ersparnisse, im rechten Hosensack weniger Einnahmen).
-
Andererseits ist es eine direkte Aufforderung an alle anderen
Unternehmungen, auch selbst aktiv nach Steuerschlupflöcher zu suchen.
Udo Martin,
Aktivist der Werkstatt Frieden & Solidarität in Salzburg und Robert
Müllner Fraktionssprecher der Alternativen und Grünen
Gewerkschafterinnen sind sich einig:
„Solche Auslagerungen bedeuten eine weiter Kommerzialisierung
öffentlicher Gebäude mit der Folge hoher Mietpreise, Verkauf an den
Bestbietenden und dem Hinausdrängen finanziell Schwacher. Soziale
Bedürfnisse und öffentliche Interessen spielen dabei keinerlei Rolle.“
Diese Entscheidung sollte auf jeden fall nochmals Überdacht und viel
breiter Diskutiert werden.
Für Rückfragen:
Udo Martin, Aktivist der Werkstatt Frieden & Solidarität in
Salzburg - Tel. 0662 /842443
Robert Müllner, Fraktionssprecher der AUGE/UG – Tel. 0676/
9111009.
|

|
02 PRESSEINFORMATION
der AUGE/UG – Salzburg
Salzburg, 24.
März 2007
Alternative und Grüne
GewerkschafterInnen zur aktuellen Handystrahlen Debatte:
Symptombehandlung oder
Ursachenbekämpfung?
Schutzmaßnahmen können leicht zu einem „Kelomateffekt“
führen, der die negativen Auswirkungen verstärkt. Insbesonders dann, wenn
wie in den Krankenhäusern an unzähligen Stellen DECT – Sender innerhalb
der Gebäude angebracht sind!
Der Aufschrei auf
Grund der nun vorliegenden Studie über schädliche Handystrahlen, von
welcher Seite er auch kommen mag, scheint nur ein inszeniertes Schauspiel
zu sein. Bereits schon seit Jahren haben sowohl der Umweltmediziner Dr.
Oberfeld als auch die Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen/AUGE vor
diesen Gefahren berechtigterweise gewarnt. Noch lange bevor sowohl das
St.Johanns-Spital als auch Christian-Doppler-Klinik flächendeckend mit
DECT – Sendern ausgestattet wurden.
In den SALK sind
nicht nur PatientInnen betroffen, deren Immunsystem ohnehin geschwächt
ist. Es sind auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen, die
zusätzlich zu ihren beruflichen Belastungen, Tag für Tag permanent diesen
Strahlen ausgesetzt sind. Zusätzlich sind die MitarbeiterInnen oftmals
gezwungen, sogar mehrere Mobilfunktelefone dauernd mit sich herumzutragen!
Unter dem Druckmittel
der "ständigen Erreichbarkeit" hat man hier zugelassen, dass sich die
Mobilfunklobby einmal mehr durchsetzen konnte. Sie erzielten damit große
Gewinne auf Kosten der MitarbeiterInnen und der PatientInnen.
Selbstverständlich ist ständige Erreichbarkeit wichtig, in einem
Krankenhaus sogar oft lebensrettend.
Verantwortungsbewusst gegenüber PatientInnen und MitarbeiterInnen wäre
gewesen, auch über andere technische Lösungen nachzudenken (solche gibt
es), anstatt sich sofort dem Diktat eines Wirtschaftszweiges zu
unterwerfen, dessen oberstes Ziel der Gewinn ist, und nicht die Gesundheit
der Menschen.
Offensichtlich es ist halt bequemer, eine „Salbe“ zu verschreiben als eine
wirkungsvolle „Therapie“ in Angriff zu nehmen.
Da in den
Krankenhäusern an unzähligen Stellen DECT – Sender innerhalb der Gebäude
angebracht sind, erscheint ein Schutzanstrich an den Wänden, der einen
Strahlendurchgang verhindern soll, wirkungslos. Unter den genannten
Umständen ist sogar zu befürchten, das die Strahlen die innerhalb des
Gebäudes entstehen wie in einen Kelomattopf erst recht zum „dampfen“
gebracht werden, befürchtet die Grüne Gewerkschafterin Jutta Tischler.
Zusätzlich ist noch
zu berücksichtigen, dass abgeschirmte Sender (Mobilfunk oder DECT –
System) möglicherweise die direkte Strahlbelastung senken. Dies führt aber
zur Leistungs- und damit Strahlungserhöhung bei den Mobiltelefonen, die in
vielen Fällen am Körper getragen werden oder bei den PatientInnen am
Nachtkästchen liegen.
Das bisherige
Verhalten der Verantwortlichen entspricht fast einem veralteten
medizinischen Prinzip: „nur die Wirkung eines Übels zu beseitigen, nicht
aber die Ursache“!
Als AUGE/UG fordern
wir von den Verantwortlichen Firmen, PolitikerInnen und der
SALK – Leitung ein, nicht nur kosmetische Korrekturen anzubringen, sondern
nach Lösungen zu suchen, die die Belastungen der MitarbeiterInnen und der
PatientInnen so rasch wie möglich nachweislich minimieren, sagt der Grüne
Gewerkschafter Robert Müllner abschließend.
Für Rückfragen:
Jutta Tischler, AK – Rätin, AUGE/UG
- Tel. 0664 /2706175
Robert Müllner, Fraktionssprecher der
AUGE/UG – Tel. 0676/ 9111009.
Empfehlung des Bundesamtes
für Strahlenschutz (BfS):
( Quelle: http://www.forum-elektrosmog.de/)
Der Gebrauch von DECT-Telefonen und weiteren Quellen hochfrequenter
elektromagnetischer Felder - wie Handys und drahtlosen
Datenübertragungsverfahren - führt zu einer Zunahme der
Strahlungsexpostion der Menschen. DECT-Telefone stellen oftmals die
stärkste Quelle hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung im Haushalt
dar. Um möglichen gesundheitlichen Risiken vorzubeugen, empfiehlt das
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), die persönliche Strahlenbelastung
generell zu minimieren. |

|
01 PRESSEINFORMATION
der AUGE/UG – Salzburg
Salzburg, 28. Jän. 2007
Überparteilichkeit: Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst gehört nicht der
FCG/ÖAAB.
Unvereinbarkeit: Neugebauers Streichungen am ÖGB-Kongress vor allem
selbstverschuldet.
Unabhängige
GewerkschafterInnen(UGöd) gegen Abspaltung und für Achtung von
Minderheitenrechten in der GÖD!
Die Unabhängigen
GewerkschafterInnen in der GÖD (UGöd) sehen ihren Vorsitzenden Koll.
Neugebauer nicht als Opfer einer parteipolitischen Intrige.
Beim ÖGB-Kongress der sich noch unzureichend, aber doch mit einer Reform
des ÖGB und mit der Glaubwürdigkeit seiner Spitzenfunktionäre
auseinandergesetzt hat, haben die Delegierten auch über die
Unvereinbarkeit von gewerkschaftlicher Spitzenfunktion mit
parteipolitischem Mandat im Nationalrat oder in Spitzengremien von
Parteien diskutiert.
Kollege Neugebauer hat gegen die Pensionsreform als Gewerkschafter
demonstriert und als ÖVP-Abgeordneter dafür gestimmt. Wir Unabhängigen
GewerkschafterInnen haben es nicht hinter vorgehaltener Hand, sondern in
der Diskussion grad heraus gesagt:
Während der Gewerkschaftstag der GÖD im Dezember die Rechtsfähigkeit und
damit die mögliche Abspaltung der GÖD vom ÖGB kontroversiell diskutierte,
hat Kollege Neugebauer als ÖVP-Politiker Regierungsverhandlungen geführt.
Während der Gewerkschaftstag einstimmig die Abschaffung der
Studiengebühren forderte, hat er als Mitglied des ÖVP-Verhandlungsteams
die Beibehaltung der Studiengebühren durchgesetzt.
Auf die Frage: Wo bist du, Kollege Neugebauer? Kam die Antwort: als
OVP-Politiker bei einer Sitzung des Europarates.
Die Nichtteilnahme am ÖGB-Kongress war auch ein Affront gegenüber den
Mitgliedern der GÖD.
Kollege Gloss,
stellvertretender Vorsitzender der GÖD, hat auf dem Kongress ebenso wie
Kollege Neugebauer in seiner ersten Stellungnahme nach seiner Nichtwahl
ein Bekenntnis zum gemeinsamen ÖGB abgegeben. Kollege Gloss hat dabei aber
von GÖD und FCG-Fraktion in einem Atemzug gesprochen, die Nichtwahl Koll.
Neugebauers als Affront der übrigen Gewerkschaften gegenüber der GÖD
bezeichnet und als parteipolitische FSG-Attacke gegen die FCG, die im ÖGB
insgesamt Minderheitsfraktion ist.
Diese Legendenbildung klingt wie das Vorspiel einer parteipolitisch
motivierten Abspaltung der GÖD, der die tatsächlich äußerst
kompromissbereite FSG-Mehrheit des ÖGB-Kongresses am Tag vor der Nichtwahl
des Koll. Neugebauers die Rechtsfähigkeit als Teilverein zugestanden hat.
Wir Unabhängigen
GewerkschafterInnen in der GÖ(UGöd) verwahren uns dagegen, dass unsere
Gewerkschaft mit der „schwarzen“ Mehrheitsfraktion gleichgesetzt wird,
auch wenn die sozialdemokratische Fraktion in der GÖD, mit der diese
Stellungnahme akkordiert war, sich dazu verschwiegen hat.
Die GÖD ist durch die KollegInnen Schnedl und Gubitza im ÖGB-Vorstand
vertreten.
Beim für kommende
Woche angekündigten Zentralvorstand der GÖD werden wir UGöd einmal mehr
gegen die Rechtsfähigkeit und für einen einheitlichen, überparteilichen
und demokratisch verfassten ÖGB argumentieren und stimmen.
Wir werden die
FCG-KollegInnen auch daran erinnern, dass die von der FCG im ÖGB
selbstverständlich beanspruchte Achtung von Minderheitenpositionen auch in
der eigenen Gewerkschaft gelten muss: Der UGöd wird von der
Mehrheitsfraktion FCG seit Jahren der Fraktionsstatus verweigert und trotz
6,83% Stimmenanteil bei Wahlen im öffentlichen Dienst keine Vertretung im
18-köpfigen Vorstand zugestanden.
Reinhart Sellner, Vorsitzender der UGöd, GÖD-Gastdelegierter beim
ÖGB-Kongress und Nicht-Vorstandsmitglied der GÖD
Kontakt:
reinhart.sellner@blackbox.net oder 01/407 09 85
-----------------
Anbei noch ein Text, welcher von UGÖG – Mitgliedern in Sbg verschickt
wurde:
Liebe
KollegInnen und Kollegen,
als UG -
Gewerkschafterin im öffentlichen Dienst kann ich mich einfach nicht mehr
länger zurückhalten, meinem unbändigen Zorn über die Vorkommnisse rund um
den ÖGB - Kongress Ausdruck zu verleihen.
Dem GÖD -
Vorsitzenden Neugebauer war es nicht wichtig genug, beim ÖGB - Kongress
dabei zu sein. Danach spielt er die beleidigte Leberwurst und droht damit,
sich als GÖD vom ÖGB abzuspalten. Diese Drohung ist nicht neu, die GÖD ist
bei verschiedensten Gewerkschaftstagen mit diesen Plänen schon über
Delegierte, die nicht ihrem christlichen Verein angehören, darübergefahren.
Im Übrigen ist bei diesen Strategien die Position der FSG - GÖD -
Gewerkschafter mehr als suspekt.
Nicht nur,
dass Neugebauer die vielen Unabhängigen in der GÖD verärgert, er denkt
offenbar auch überhaupt nicht zukunftsorientiert. In einer Zeit, in der
auch hoheitliche Aufgaben immer mehr dem Outsourcing geopfert werden, ist
ein einfaches Pfründedenken wohl mehr als kurzsichtig, zumal die
scheinbare Finanzwaffe der GÖD in wenigen Jahren schon ziemlich stumpf
sein könnte. Ob sich die Abkehr vom solidarischen Prinzip für die GÖD -
Mitglieder der kommenden Generation nicht als schwerer Nachteil
herausstellen wird?
Sollte
Neugebauer seine Drohungen wirklich wahr machen, werde ich veranlassen,
dass mein Gewerkschaftsbeitrag nicht länger an die GÖD überwiesen wird,
sondern ich werde diesen direkt an den ÖGB überweisen.
Diese
Vorgangsweise empfehle wir im Übrigen allen UGÖD - GewerkschafterInnen.
Mit
solidarischen Grüßen
Jutta
Tischler, UGÖD Salzburg
Johanna
Landauer Vorsitzende der UG–Sbg |

|
|