09 PRESSEINFORMATION
/ Birgit Schatz
Salzburg, 25. Jänner 2010
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AK-Studie über working poor:
Mindestlohngesetz längst überfällig
Salzburger Nationalratsabgeordnete fordert verbindliche Mindestlöhne für
alle
„Bestürzend,
aber keinesfalls überraschend“ nennt Birgit Schatz,
ArbeitnehmerInnensprecherin der GRÜNEN, die heute von der AK Salzburg
präsentierte Studie zur Einkommenssituation unselbstständig Beschäftigter.
„Dass die Zahl der working poor - also jener Menschen, die vom Einkommen
ihrer Arbeit nicht mehr leben können - kontinuierlich steigt, ist seit
Jahren bekannt. Doch die Reaktion der Regierung darauf war bisher extrem
unzufriedenstellend“, so Schatz. Ihre Forderung: „Wir brauchen dringend
einen existenzsichernden, garantierten Mindestlohn.“
Die jetzige
Regelung über Einzelkollektivverträge lasse zu viele Lücken offen. „Wir
brauchen ein Gesetz, dass ein Einkommen über der Armutsgefährdungsschwelle
bei einem Vollzeitarbeitsplatz sichert. Ein gesetzlicher Mindestlohn von
aktuell 1.000,- Euro netto ist die einzige Möglichkeit, um Löhne nach
unten verbindlich abzusichern“, erklärt die ArbeitnehmerInnensprecherin.
Die
Problematik der hohen Rate an Teilzeitbeschäftigung speziell bei Frauen,
brauche eine Vielzahl an Maßnahmen. „Zuallererst müssen
Teilzeitbeschäftigungen von den Rahmenbedingungen her einem Vollzeitjob
endlich gleichgestellt werden. Es geht nicht, dass etwa Mehrstunden von
Teilzeitverkäuferinnen noch immer viel billiger sind als Überstunden bei
Vollzeitbeschäftigten. Damit ist es für Betriebe letztlich immer günstiger
eine Stelle in Teilzeitjobs zu zersplittern“, meint Schatz.
Vor allem
dringenden Handlungsbedarf sieht die Salzburger Nationalratsabgeordnete
aber im Bereich der atypisch Beschäftigten, also Freien DienstnehmerInnen,
WerkvertragsnehmerInnen, PraktikantInnen usw. Schatz dazu: „Mich wundert
nicht, dass die AK bei ihrer Präsentation darauf nicht besonders
eingegangen ist. Die ArbeitnehmerInneninteressensvertretung schaut hier
nicht gerne hin, das ist ja bekannt und ein Teil des Problems.“
Für Rückfragen:
Mag.a Birgit Schatz
Nationalratsabgeordnete
- DIE GRÜNEN
ArbeitnehmerInnensprecherin/KonsumentInnenschutzsprecherin
(0664 / 5018578) |

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08
Medieninformation
der Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen – AUGE / UG
Salzburg, 31. September. 2009
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AUGE-Sprecher Robert
Müllner: „Ein genereller Lohnstopp bei Landesbediensteten setzt Spirale
nach unten in Gang!“
Appell an
GewerkschafterInnen aller Fraktionen, parteipolitische Rücksichtnahmen
aufzugeben.
Ein
Lohnstopp bedeute zwangsläufig auch einen Nachfragestopp. Damit werde ein
Aufschwung unnötig verzögert. Gerade in der aktuellen Krise sei es nötig,
dass die öffentliche Hand alles unternehme, um die Wirtschaft anzukurbeln,
erklärt der Salzburger Landessprecher der Alternativen und Grünen
GewerkschafterInnen (AUGE) Robert Müllner zum geplanten Lohnstopp bei den
Salzburger Landesbediensteten.
Ein
Lohnstopp beim Land habe zudem automatisch Auswirkungen auf alle
Kollektivvertragsverhandlungen. Somit würde die unheilvolle die Spirale
nach unten noch mehr beschleunigt. „Mit einem Lohnstopp werden die
Ursachen des Defizites im Landeshaushalt nicht beseitigt. Die Zeche für
eine verfehlte Politik zahlen auch in diesem Fall wieder die mittleren und
kleinen Einkommen.“
Robert Müllner appelliert angesichts der unabsehbaren Konsequenzen im
Falle eines Lohnstopps beim Land Salzburg an alle Gewerkschaften: „Es ist
höchste Zeit, dass GewerkschafterInnen endlich ihre parteipolitische
Rücksichtnahmen aufgeben und gemeinsam und entschieden für die Interessen
der ArbeitnehmerInnen eintreten!“
Rückfragenhinweis:
Robert Müllner: 0676 /
9111009
Email:
robert.muellner@auge-ug.at
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Bei der konstituierende AK-Vollversammlung
am 31. März 2009 wurden die KammerrätInnen der AUGE/UG angelobt |
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Robert Müllner Ingrid Schläffer
Daniela Aigner Ümit |

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07
Robert Müllner zur AK-Wahl Salzburg 2009
Der
vergangene Wahltag war äußerst aufregend für uns, erste Trends bei der
Auszählung der AK-Wahlen waren eher ernüchternd, am Ende des Tages standen
wir aber mit dem Gewinn eines 4. Mandates in der
Arbeiterkammer-Vollversammlung da. Nach Vorliegen des Endergebnisses
(inklusive Wahlkarten) stehen wir mit einen gut abgesicherten 4. Mandat
da.
Dies ist der Erfolg von
sehr vielen AktivistInnen, die sich für uns engagiert haben. Noch nie
hatten wir so vielen (Solidaritäts)KandidatInnen auf der Liste der AUGE/UG;
noch nie haben sich so viele an Verteil-Aktionen auf der Strasse und vor
Betrieben beteiligt. Allen dafür ein herzliches Dankeschön! Wir können
wirklich stolz auf das Erreichte sein.
Dieses Abschneiden von
uns grünen und unabhängigen GewerkschafterInnen ist gar nicht hoch genug
einzuschätzen. Im aktuellen Meinungsklima hätte man auch ein Halten der
Mandate als Erfolg werten können. So ist es uns aber gelungen, ein
deutliches Signal auch im Vorfeld der Landtagswahlen zu setzen.
Nachfolgend findet ihr zur Information das detaillierte Ergebnis der
AK-Wahlen. Unser 4. Mandat haben wir übrigens mit einem Überhang von nur
19
Stimmen errungen. Ohne eure Unterstützung, ohne euren Einsatz hätten wir
es nicht geschafft!
Wir vier gewählten
AK-Mandatare werden uns bemühen, eure Anliegen bestmöglich einzubringen
und entsprechend Gehör zu verschaffen. Eure Anregungen und auch
konstruktive Kritik sind jederzeit willkommen.
Ebenso freuen wir uns
über jede/n der bei uns mitarbeiten möchte.
Mit solidarischen Grüßen
Robert Müllner |
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ERGEBNIS der
AK-Wahl
09 im Bundesland Salzburg
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Liste |
Kurzbez. |
Mandate |
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1 |
FSG |
49 |
|
2 |
ÖAAB&FCG |
11 |
|
3 |
AUGE/UG |
4 |
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4 |
FA-FPÖ |
5 |
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5 |
BM |
1 |
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6 |
GLB |
0 |
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>
AUGE-UG
KandidatInnen zur AK-Wahl 2009
<
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|
>
info:
das war unsere Wahlwerbung zur
AK-Wahl
09
< |
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06 PRESSEINFORMATION
der AUGE/UG – Salzburg
Salzburg, 20. Oktober. 2008
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AUGE-Spitzenkandidat Robert Müllner geht mit Optimismus in die
Arbeiterkammer-Wahl 2009. 70 KandidatInnen auf der AUGE–Liste
Eine
Steigerung von drei auf vier Mandate in der Vollversammlung sowie ein
Mandat im Vorstand der Arbeiterkammer. Das ist laut Spitzenkandidat Robert
Müllner das erklärte Wahlziel der Alternativen Unabhängigen und Grünen
GewerkschafterInnen (AUGE/UG) bei den AK-Wahlen vom 26. Jänner bis 6.
Februar 2009 in Salzburg.
Kleinfraktion bestimmt Kurs der AK maßgeblich mit
„Wir haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass man auch als kleine
Fraktion den Kurs der AK maßgeblich mitbestimmen kann“, erklärt Robert
Müllner, Betriebsratsvorsitzender der Beschläge-Firma MACO „Von 85
Anträgen, die wir in der Vollversammlung eingebracht haben, wurden über
80% angenommen. Als
Beispiel nennt Müllner den erfolgten Schulterschluss zwischen
Arbeiterkammer und NGOs im Rahmen des Treffens der
Alternativnobelpreisträger in Salzburg. „Diese Zusammenarbeit wäre ohne
unsere Initiative nicht möglich gewesen.“
Mehreitlich Frauen auf der AUGE-Liste
Unter den 70 KandidatInnen der AUGE sind Frauen in der Mehrheit. Mit
Ingrid Schläffer scheint auf dem 2. Listenplatz eine bewährte
Betriebsrätin auf, die sich als Objektleiterin im Landeskrankenhaus
insbesondere für die Situation der Reinigungskräfte einsetzt. Daniela
Aigner (4. Listenplatz) weiß als Intensivkrankenschwester besonders über
die Problematiken im Pflegebereich bescheid.
14
KandidatInnen der AUGE haben migrantischen Hintergrund. Aufgrund eines
Musterporzesses, den die AUGE bis zum Europäischen Gerichtshof
durchgefochten hat, dürfen in Österreich heuer erstmals auch MigrantInenn
das passive Wahlrecht in Anspruch nehmen. So kandidiert der Kraftfahrer
Kale Ümit auf einen sicheren Listenplatz. Weitere
Themen, die von der AUGE
im Wahlkampf aufgeworfen werden, sind die Situation von atypisch
Beschäftigten, Steuer(un)gerechtigkeit sowie innerbetriebliche
Demokratie.
Rückfragenhinweis:
Robert Müllner: 0676 / 9111009, Email:
robert.muellner@auge-ug.at
www.auge-ug.at |

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05
PRESSEINFORMATION
der AUGE/UG – Salzburg
Salzburg, 24. Sept. 2007
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BAGS
- KV kann jetzt offensichtlich finanziell umgesetzt werden!
Alternative und Grüne GewerkschafterInnen bedanken sich für die
wortgewaltige Unterstützung durch Sozialminister Buchinger.
Wenn wir uns 4% Lohnerhöhung für alle erwarten können - so wie vom
Sozialminister erst vor kurzen gefordert - dann wird das wohl auch für
jene KollegInnen gelten, die in den Bereich des BAGS - KV fallen.
Damit brauchen auch keine Betriebsvereinbarungen in den Vereinen /
Betrieben des Sozialbereiches mehr abgeschlossen werden, die zunächst eine
Schlechterstellung für die MitarbeiterInnen bedeuten, damit dann der
BAGS-KV von den Vereinen finanziert werden könnte.
Auch die von allen Sozialen Vereinen und deren Beschäftigten erstmalig
gemeinsam geplanten Interventionen beim Land, um für eine ausreichende
Finanzierung im Budget zu sorgen, erscheinen damit vorerst überflüssig.
"Ich bin mir sicher, dass Sozialminister Buchinger nach wie vor einen sehr
guten Kontakt zu seinen ehemaligen RegierungskollegInnen in Salzburg hat.
Er kann diese Kontakte und die, laut dem Salzburger Finanzchef
ausgezeichnete Budgetlage dazu nützen, unnötigen Reibungsverlusten
vorzubeugen, um sich für eine ausreichende BAGS - KV Finanzierung samt der
geforderten 4% Lohnerhöhung einsetzen" meint Alternativgewerkschafter
Müllner abschließend.
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04 PRESSEINFORMATION
der AUGE/UG – Salzburg
Salzburg, 19. Sept. 2007
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Am 21. September um 19 Uhr wird die Fotosammlung "Willkommen -"Karibu
sana"- im Saftladen eröffnet.
Es sind 40
Schwarz Weiß Bilder aus dem gleichnamigen Buch, das von vb der Salzburger
Ärztin Dr. Andrea Rettenbacher (machte ihre Ausbildung im St. Johanns
Spital), und Herrn Martin Mischitz) herausgebracht wurde.
Anlass ist ein Bericht über ein AIDS Selbsthilfeprogramm PIUMA
(Teste und lebe mit Hoffnung), welches von der Evangelischen Kirche in
Österreich unterstützt wird, und vor allem durch die praktische
Mithilfe vor Ort durch Herrn Gerhard Raxendorfer aus Salzburg bisher sehr
Erfolg versprechend verläuft.
Bei einem Besuch in der AIDS-Hilfe Salzburg hörte Gerhard Raxendorfer
von diesem Projekt. Selbst „positiv“ und mit gewissen Stigmatisierungen in
unseren Breiten konfrontiert, beschloss er, seine persönlichen Erfahrungen
im Umgang mit der Krankheit weiterzugeben, indem er in Tansania
Präventionsarbeit in Kirchen und Schulen leistete.
Als Konsequenz daraufhin gründete sich eine Selbsthilfegruppe von
HIV-Positiven mit dem Namen „Piuma“ („Teste und lebe mit Hoffnung!“), die
zur Zeit aus 140 Mitgliedern besteht, und deren Mitglieder für ihre
Menschenrechte und für eine dringend notwendige medizinische Versorgung
eintreten. In weiterer Folge wurde begonnen, ein Aufklärungszentrum zu
bauen. Der Rohbau ist soweit fertig gestellt, er harrt nur der Vollendung,
weil die finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.
Als Gerhard Raxendorfer bei seinem ersten Aufenthalt das Wort „Ukimwi“
(„AIDS“) in den Mund nahm, gingen die Bewohner von Bulongwa auf
größtmögliche Distanz. AIDS war ein Tabuthema, da ja offiziell niemand an
AIDS verstarb, sondern an irgendwelchen Malariaerkrankungen, die es aber
in 2400 Höhenmetern nicht geben kann, oder sonstigen Lungen- und
Leberkrankheiten. AIDS-Diagnose war aber auch gleichzeitig Todesurteil, da
es keinerlei AIDS-spezifische Medikamente gab.
Im Jahr 2004 wurden die ersten 30 Menschen auf Therapie gesetzt, nach drei
bis vier Monaten stellten sich erste Erfolge ein, die Bewohner begannen
wieder Hoffnung zu schöpfen. AIDS als Tabu brach auf, die Distanz zu den
Bewohnern schrumpfte – die Negativspirale wurde gebrochen. Die Mitglieder
von Piuma sind nun gefordert, die Unterstützung von Seiten der
evangelischen Weltmission Wien als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen und
aktiv an der Fortführung des Begonnenen zu arbeiten.
Dr. Andrea Rettenbacher, Salzburger Kinderärztin, und DI Dr. Martin
Mischitz, Wirtschaftsmediator und Fotograf, publizierten nach dem Besuch
in Tansania ihre Eindrücke im Buch „Karibu“ („Willkommen“), einer
Bildreportage, die sich zu einer Wanderausstellung von sehr
ausdrucksstarken Schwarzweiß-Bildern weiterentwickelt hat und nun auch im
Saftladen, ab 21. September 2007, präsentiert wird.
Die Fotos erzählen den Alltag im Bezirk Makete, zeigen die Landschaft,
schildern die Begebenheiten im Ort und im Krankenhaus, bringen dem
Betrachter die Schicksale der Bewohner und deren Lebensumstände näher
Ziel dieses Abends und der Ausstellung für Gerhard Raxendorfer ist es, das
er gemeinsam mit den eindrucksvollen Bilder ein wenig Nachdenklichkeit
erzeugen kann, und hier bei uns noch eine Unterstützung von insgesamt
20.000,€ aufzubringen damit das so erfolgversprechende Projekt sinnvoll
abgeschlossen werden kann.
Organisiert / Unterstützt wird dieser Abend durch die AUGE/UG Salzburg,
dem Evangelischen Arbeitskreis für Weltmission (EAWM) und MitarbeiterInnen
des Saftladens
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03
PRESSEINFORMATION
der AUGE/UG – Salzburg
Salzburg, 18. März 2007
Alternative und Grüne GewerkschafterInnen und die Werkstatt Frieden &
Solidarität in Salzburg warnen gemeinsam vor der Ausgliederung aller
Gebäude der Stadt Salzburg:
„Keine Privatisierung aller Gebäude der Stadt Salzburg!“
Die Stadt Salzburg plant
bei der morgigen Gemeinderatssitzung die Ausgliederung ihrer Gebäude
(Kindergärten, Schulen, Altersheime, Schlösser, Amtsgebäude, etc.) in eine
privatrechtliche GmbH, um sie dann auf Marktpreisniveau zurückzumieten.
Alternative GewerkschafterInnen und die Werkstatt Frieden & Solidarität
lehnen diese Form der Privatisierung durch die Hintertür entschieden ab.
Um
Budgetlücken zu schließen sollen mit 1.1.2008 städtische Gebäude sowie
ganze Magistratsabteilungen in eine privatrechtliche Liegenschaftsverwaltungs-GmbH ausgelagert werden, an der die Gemeinde
vorerst noch Eigentümer bleibt. Als Grund dafür wird die Nutzung von
steuerlichen Vorteilen gegenüber dem Bund sowie Mehreinnahmen über
marktkonforme Mieten angegeben. Nachdem vor ein paar Jahren das
ungesetzliche Cross-Border-Leasing verhindert werden konnte, versucht die
Stadtregierung nun erneut mit komplizierten Konstruktionen und
Steuertricks, die engen budgetären Vorgaben der EU und des Bundes zu
umgehen, indem öffentliches Eigentum durch die Hintertür privatisiert
werden soll.
Alternative GewerkschafterInnen und die Werkstatt Frieden & Solidarität
lehnen den Verkauf der städtischen Immobilien an eine ausgelagerte GmbH
aus mehreren Gründen entschieden ab:
-
Es sind steigende Mieten bei öffentlichen Gebäudenutzung zu erwarten:
Die Budgets der verschiedenen Magistratsabteilungen werden dadurch
weiter ausgedünnt, mit weiteren Kosteneinsparungen bei Personal und
Einrichtungen und der Abwanderung einzelner Magistratsabteilungen in
schlechtere Gebäude ist zu rechnen. Auch die Mieten für sonstige Nutzer
werden steigen, sodass sich nur noch finanzkräftige Private die hohen
Mieten leisten können.
-
Schlecht vermietbare Gebäude werden zu Lasten der MieterInnen verkauft
-
Demokratieverlust: Die ausgelagerte GmbH muss einzig nach
privatwirtschaftlichen Kriterien wie Kosteneffizienz und
Gewinnmaximierung entscheiden. Damit spielen öffentliche oder soziale
Bedürfnisse wie Selbstverwaltung, demokratische Kontrolle,
ArbeitnehmerInnenrechte, usw. bei Vermietung oder Verkauf der
öffentlichen Gebäude keinerlei Rolle mehr. Der Gemeinderat wird nur noch
durch einzelne Vertreter (in der Regel aus der Mehrheitsfraktion!) der
Stadtregierung im Aufsichtsrat von den Entscheidungen der Gesellschaft
informiert.
-
Personalreduktion und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen in den von
der Ausgliederung betroffenen Magistratsabteilungen.
-
Die Auslagerung könnte – wie so oft – nur ein Zwischenschritt zu
vollständigen Übernahme der Gesellschaft durch Private sein.
-
Die Begründung hier einen Vorsteuerabzug zu lukrieren ist aus mehreren
Gründen fragwürdig:
-
Einerseits erhält der Bund damit weniger Steuereinnahmen, was direkte
Auswirkungen auf den Finanzausgleich hat (Im linken Hosensack gibt es
Ersparnisse, im rechten Hosensack weniger Einnahmen).
-
Andererseits ist es eine direkte Aufforderung an alle anderen
Unternehmungen, auch selbst aktiv nach Steuerschlupflöcher zu suchen.
Udo Martin,
Aktivist der Werkstatt Frieden & Solidarität in Salzburg und Robert
Müllner Fraktionssprecher der Alternativen und Grünen
Gewerkschafterinnen sind sich einig:
„Solche Auslagerungen bedeuten eine weiter Kommerzialisierung
öffentlicher Gebäude mit der Folge hoher Mietpreise, Verkauf an den
Bestbietenden und dem Hinausdrängen finanziell Schwacher. Soziale
Bedürfnisse und öffentliche Interessen spielen dabei keinerlei Rolle.“
Diese Entscheidung sollte auf jeden fall nochmals Überdacht und viel
breiter Diskutiert werden.
Für Rückfragen:
Udo Martin, Aktivist der Werkstatt Frieden & Solidarität in
Salzburg - Tel. 0662 /842443
Robert Müllner, Fraktionssprecher der AUGE/UG – Tel. 0676/
9111009.
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02 PRESSEINFORMATION
der AUGE/UG – Salzburg
Salzburg, 24.
März 2007
Alternative und Grüne
GewerkschafterInnen zur aktuellen Handystrahlen Debatte:
Symptombehandlung oder
Ursachenbekämpfung?
Schutzmaßnahmen können leicht zu einem „Kelomateffekt“
führen, der die negativen Auswirkungen verstärkt. Insbesonders dann, wenn
wie in den Krankenhäusern an unzähligen Stellen DECT – Sender innerhalb
der Gebäude angebracht sind!
Der Aufschrei auf
Grund der nun vorliegenden Studie über schädliche Handystrahlen, von
welcher Seite er auch kommen mag, scheint nur ein inszeniertes Schauspiel
zu sein. Bereits schon seit Jahren haben sowohl der Umweltmediziner Dr.
Oberfeld als auch die Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen/AUGE vor
diesen Gefahren berechtigterweise gewarnt. Noch lange bevor sowohl das
St.Johanns-Spital als auch Christian-Doppler-Klinik flächendeckend mit
DECT – Sendern ausgestattet wurden.
In den SALK sind
nicht nur PatientInnen betroffen, deren Immunsystem ohnehin geschwächt
ist. Es sind auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen, die
zusätzlich zu ihren beruflichen Belastungen, Tag für Tag permanent diesen
Strahlen ausgesetzt sind. Zusätzlich sind die MitarbeiterInnen oftmals
gezwungen, sogar mehrere Mobilfunktelefone dauernd mit sich herumzutragen!
Unter dem Druckmittel
der "ständigen Erreichbarkeit" hat man hier zugelassen, dass sich die
Mobilfunklobby einmal mehr durchsetzen konnte. Sie erzielten damit große
Gewinne auf Kosten der MitarbeiterInnen und der PatientInnen.
Selbstverständlich ist ständige Erreichbarkeit wichtig, in einem
Krankenhaus sogar oft lebensrettend.
Verantwortungsbewusst gegenüber PatientInnen und MitarbeiterInnen wäre
gewesen, auch über andere technische Lösungen nachzudenken (solche gibt
es), anstatt sich sofort dem Diktat eines Wirtschaftszweiges zu
unterwerfen, dessen oberstes Ziel der Gewinn ist, und nicht die Gesundheit
der Menschen.
Offensichtlich es ist halt bequemer, eine „Salbe“ zu verschreiben als eine
wirkungsvolle „Therapie“ in Angriff zu nehmen.
Da in den
Krankenhäusern an unzähligen Stellen DECT – Sender innerhalb der Gebäude
angebracht sind, erscheint ein Schutzanstrich an den Wänden, der einen
Strahlendurchgang verhindern soll, wirkungslos. Unter den genannten
Umständen ist sogar zu befürchten, das die Strahlen die innerhalb des
Gebäudes entstehen wie in einen Kelomattopf erst recht zum „dampfen“
gebracht werden, befürchtet die Grüne Gewerkschafterin Jutta Tischler.
Zusätzlich ist noch
zu berücksichtigen, dass abgeschirmte Sender (Mobilfunk oder DECT –
System) möglicherweise die direkte Strahlbelastung senken. Dies führt aber
zur Leistungs- und damit Strahlungserhöhung bei den Mobiltelefonen, die in
vielen Fällen am Körper getragen werden oder bei den PatientInnen am
Nachtkästchen liegen.
Das bisherige
Verhalten der Verantwortlichen entspricht fast einem veralteten
medizinischen Prinzip: „nur die Wirkung eines Übels zu beseitigen, nicht
aber die Ursache“!
Als AUGE/UG fordern
wir von den Verantwortlichen Firmen, PolitikerInnen und der
SALK – Leitung ein, nicht nur kosmetische Korrekturen anzubringen, sondern
nach Lösungen zu suchen, die die Belastungen der MitarbeiterInnen und der
PatientInnen so rasch wie möglich nachweislich minimieren, sagt der Grüne
Gewerkschafter Robert Müllner abschließend.
Für Rückfragen:
Jutta Tischler, AK – Rätin, AUGE/UG
- Tel. 0664 /2706175
Robert Müllner, Fraktionssprecher der
AUGE/UG – Tel. 0676/ 9111009.
Empfehlung des Bundesamtes
für Strahlenschutz (BfS):
( Quelle: http://www.forum-elektrosmog.de/)
Der Gebrauch von DECT-Telefonen und weiteren Quellen hochfrequenter
elektromagnetischer Felder - wie Handys und drahtlosen
Datenübertragungsverfahren - führt zu einer Zunahme der
Strahlungsexpostion der Menschen. DECT-Telefone stellen oftmals die
stärkste Quelle hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung im Haushalt
dar. Um möglichen gesundheitlichen Risiken vorzubeugen, empfiehlt das
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), die persönliche Strahlenbelastung
generell zu minimieren. |

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01 PRESSEINFORMATION
der AUGE/UG – Salzburg
Salzburg, 28. Jän. 2007
Überparteilichkeit: Die Gewerkschaft öffentlicher Dienst gehört nicht der
FCG/ÖAAB.
Unvereinbarkeit: Neugebauers Streichungen am ÖGB-Kongress vor allem
selbstverschuldet.
Unabhängige
GewerkschafterInnen(UGöd) gegen Abspaltung und für Achtung von
Minderheitenrechten in der GÖD!
Die Unabhängigen
GewerkschafterInnen in der GÖD (UGöd) sehen ihren Vorsitzenden Koll.
Neugebauer nicht als Opfer einer parteipolitischen Intrige.
Beim ÖGB-Kongress der sich noch unzureichend, aber doch mit einer Reform
des ÖGB und mit der Glaubwürdigkeit seiner Spitzenfunktionäre
auseinandergesetzt hat, haben die Delegierten auch über die
Unvereinbarkeit von gewerkschaftlicher Spitzenfunktion mit
parteipolitischem Mandat im Nationalrat oder in Spitzengremien von
Parteien diskutiert.
Kollege Neugebauer hat gegen die Pensionsreform als Gewerkschafter
demonstriert und als ÖVP-Abgeordneter dafür gestimmt. Wir Unabhängigen
GewerkschafterInnen haben es nicht hinter vorgehaltener Hand, sondern in
der Diskussion grad heraus gesagt:
Während der Gewerkschaftstag der GÖD im Dezember die Rechtsfähigkeit und
damit die mögliche Abspaltung der GÖD vom ÖGB kontroversiell diskutierte,
hat Kollege Neugebauer als ÖVP-Politiker Regierungsverhandlungen geführt.
Während der Gewerkschaftstag einstimmig die Abschaffung der
Studiengebühren forderte, hat er als Mitglied des ÖVP-Verhandlungsteams
die Beibehaltung der Studiengebühren durchgesetzt.
Auf die Frage: Wo bist du, Kollege Neugebauer? Kam die Antwort: als
OVP-Politiker bei einer Sitzung des Europarates.
Die Nichtteilnahme am ÖGB-Kongress war auch ein Affront gegenüber den
Mitgliedern der GÖD.
Kollege Gloss,
stellvertretender Vorsitzender der GÖD, hat auf dem Kongress ebenso wie
Kollege Neugebauer in seiner ersten Stellungnahme nach seiner Nichtwahl
ein Bekenntnis zum gemeinsamen ÖGB abgegeben. Kollege Gloss hat dabei aber
von GÖD und FCG-Fraktion in einem Atemzug gesprochen, die Nichtwahl Koll.
Neugebauers als Affront der übrigen Gewerkschaften gegenüber der GÖD
bezeichnet und als parteipolitische FSG-Attacke gegen die FCG, die im ÖGB
insgesamt Minderheitsfraktion ist.
Diese Legendenbildung klingt wie das Vorspiel einer parteipolitisch
motivierten Abspaltung der GÖD, der die tatsächlich äußerst
kompromissbereite FSG-Mehrheit des ÖGB-Kongresses am Tag vor der Nichtwahl
des Koll. Neugebauers die Rechtsfähigkeit als Teilverein zugestanden hat.
Wir Unabhängigen
GewerkschafterInnen in der GÖ(UGöd) verwahren uns dagegen, dass unsere
Gewerkschaft mit der „schwarzen“ Mehrheitsfraktion gleichgesetzt wird,
auch wenn die sozialdemokratische Fraktion in der GÖD, mit der diese
Stellungnahme akkordiert war, sich dazu verschwiegen hat.
Die GÖD ist durch die KollegInnen Schnedl und Gubitza im ÖGB-Vorstand
vertreten.
Beim für kommende
Woche angekündigten Zentralvorstand der GÖD werden wir UGöd einmal mehr
gegen die Rechtsfähigkeit und für einen einheitlichen, überparteilichen
und demokratisch verfassten ÖGB argumentieren und stimmen.
Wir werden die
FCG-KollegInnen auch daran erinnern, dass die von der FCG im ÖGB
selbstverständlich beanspruchte Achtung von Minderheitenpositionen auch in
der eigenen Gewerkschaft gelten muss: Der UGöd wird von der
Mehrheitsfraktion FCG seit Jahren der Fraktionsstatus verweigert und trotz
6,83% Stimmenanteil bei Wahlen im öffentlichen Dienst keine Vertretung im
18-köpfigen Vorstand zugestanden.
Reinhart Sellner, Vorsitzender der UGöd, GÖD-Gastdelegierter beim
ÖGB-Kongress und Nicht-Vorstandsmitglied der GÖD
Kontakt:
reinhart.sellner@blackbox.net oder 01/407 09 85
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Anbei noch ein Text, welcher von UGÖG – Mitgliedern in Sbg verschickt
wurde:
Liebe
KollegInnen und Kollegen,
als UG -
Gewerkschafterin im öffentlichen Dienst kann ich mich einfach nicht mehr
länger zurückhalten, meinem unbändigen Zorn über die Vorkommnisse rund um
den ÖGB - Kongress Ausdruck zu verleihen.
Dem GÖD -
Vorsitzenden Neugebauer war es nicht wichtig genug, beim ÖGB - Kongress
dabei zu sein. Danach spielt er die beleidigte Leberwurst und droht damit,
sich als GÖD vom ÖGB abzuspalten. Diese Drohung ist nicht neu, die GÖD ist
bei verschiedensten Gewerkschaftstagen mit diesen Plänen schon über
Delegierte, die nicht ihrem christlichen Verein angehören, darübergefahren.
Im Übrigen ist bei diesen Strategien die Position der FSG - GÖD -
Gewerkschafter mehr als suspekt.
Nicht nur,
dass Neugebauer die vielen Unabhängigen in der GÖD verärgert, er denkt
offenbar auch überhaupt nicht zukunftsorientiert. In einer Zeit, in der
auch hoheitliche Aufgaben immer mehr dem Outsourcing geopfert werden, ist
ein einfaches Pfründedenken wohl mehr als kurzsichtig, zumal die
scheinbare Finanzwaffe der GÖD in wenigen Jahren schon ziemlich stumpf
sein könnte. Ob sich die Abkehr vom solidarischen Prinzip für die GÖD -
Mitglieder der kommenden Generation nicht als schwerer Nachteil
herausstellen wird?
Sollte
Neugebauer seine Drohungen wirklich wahr machen, werde ich veranlassen,
dass mein Gewerkschaftsbeitrag nicht länger an die GÖD überwiesen wird,
sondern ich werde diesen direkt an den ÖGB überweisen.
Diese
Vorgangsweise empfehle wir im Übrigen allen UGÖD - GewerkschafterInnen.
Mit
solidarischen Grüßen
Jutta
Tischler, UGÖD Salzburg
Johanna
Landauer Vorsitzende der UG–Sbg |

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