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PRESSEINFORMATION der AUGE/UG – Salzburg
Salzburg, 29. September 2006
Die geplante Besetzung der
Wirtschaftspolitischen Abteilung in der AK mit Koll. Alfred Hirschbichler
wäre ein mehrfacher Affront!
Wenn diese Besetzung tatsächlich so erfolgt wie für
den AK-Vorstand am 4.Okt. vorgeschlagen, so ist das nach Meinung der
Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen ein einziger parteipolitisch
motivierter Affront, sagt der grüne AK-Rat Robert Müllner.
Für die Alternativen
und Grünen GewerkschafterInnen sprechen vor allem drei Gründe gegen diese
Besetzung:
-
Sie ist fachlich nicht begründbar
-
Sie stößt viele MitabeiterInnen der AK
vor den Kopf.
-
Sie ist parteipolitisch motiviert und
bewusst auf einen Termin nach den NR-Wahlen verschoben worden.
Robert Müllner,
AK-Rat der AUGE: „Wir haben überhaupt nichts dagegen, wenn
MitarbeiterInnen des ÖGB eine ihren Qualifikationen entsprechende Stelle
in der AK erhalten. Wenn aber wie im vorliegenden Fall die fachliche
Qualifikation der anderen drei Bewerber aus der AK eine bessere ist und
zusätzliche viele Gründe für die hausinternen Bewerber sprechen, dann kann
eine Entscheidung für Alfred Hirschbichler nur als eine parteipolitische
Willkür der FSG bezeichnet werden. Offensichtlich ist sich die FSG nicht
bewusst, welchen Schaden sie mit einer solchen Entscheidung auch innerhalb
der AK – Belegschaft anrichtet. Damit werden Schlagwörter wie
Mitarbeitermotivation, Weiterbildung und qualifizierte Arbeit ad absurdum
geführt.“
„Was gilt mehr? Zum
richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Parteibuch die richtigen Leut’
kennen, oder entsprechende Grundqualifikationen, hervorragender bisheriger
beruflicher Einsatz, Weiterbildung etc.,“ fragt Müllner. Der
Grüngewerkschafter weiter: „Gerade in den jetzigen Zeiten wäre die AK
Führung gut beraten, eine Entscheidung nach fachlichen Kriterien zu
treffen, und nicht mit fadenscheinigen Argumenten eine Besetzung
durchzudrücken, die in dieser Form durch nichts zu rechtfertigen ist.“
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PRESSEINFORMATION der AUGE/UG –
Alternative, Grüne und unabhängige Gewerkschafterinnen
22. Juni 2006
Raubrittertum von Stadtbus und Wachdienst schnellstens beenden!
Kontrollieren und Strafen ja, jedoch nicht in diesem unzumutbaren Ausmaß!
So lautet der Antrag der Alternativen und Grünen
GewerkschafterInnen der im morgigen Verkehrsausschuss der Salzburger AK
(Freitag den 23 Juni) behandelt wird.
„Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir die
Bekämpfung des „Schwarzfahrens“ grundsätzlich befürworten und als wichtig
erachten, denn es kann nicht angehen, dass ein Teil der Fahrgäste sein
Mobilitätsbedürfnis auf Kosten der Allgemeinheit deckt. Jedoch haben wir
erhebliche Bedenken gegen zahlreiche Punkte der administrativen Abwicklung
im Zuge der Kontrolle des „Schwarzfahrens“ sagt AUGE Fraktionssprecher
Robert Müllner,
Wie aus unzähligen LeserInnenbriefen, Zeitungsberichten und Beschwerden in
der AK hinlänglich bekannt, wurde im letzten Jahr das Raubrittertum bei
den Kontrollen im öffentlichen Verkehr wieder eingeführt.
Dabei geht es vorrangig um zwei Problembereiche.
·
Einerseits kommt es immer wieder zu Beschwerden über die
Vorgangsweise der WachdienstmitarbeiterInnen, welches oft als unzumutbar
und schikanös geschildert wird. Und das diese entgegen anders lautenden
Vorschriften überfallsartig zu kontrollieren beginnen.
·
Zum zweiten sind die festgesetzten Strafen und Mahngebühren
unzumutbar hoch, und in dieser Höhe auch nicht genehmigt. Sie stehen in
keinem nachvollziehbaren Verhältnis zu den Fahrscheinkosten von € 1,80 (€
0,90) bzw. zu den Kosten bei vergleichbaren Vergehen.
Wenn z.B. im Straßenverkehr ein Strafmandat €
21,--kostet, so beträgt diese Strafe beim Schwarzfahren in der Regel €
75,--. Nur wenn man sofort im Bus während der Kontrolle bar bezahlen kann,
bleibt es bei € 60,--, sonst sind per Zahlschein € 75,-- fällig.
Zusätzlich ist es auch die Höhe des
Verwaltungszuschlages wegen Mahnung unbegründet hoch. Er beträgt € 37,--
und in keiner Weise nachvollziehbar.
Wenn man z.B. mit den Mahnspesen der Salzburg AG im Bereich der Energie
vergleicht, die „lediglich“ € 3,--, für die Zahlungserinnerung und für
jede weitere Mahnung € 5,-- betragen, so ist dieser Betrag einfach nicht
nachvollziehbar.
In der „Geschäftswelt“ sind jedenfalls auch € 37,--
Mahnspesen ein Unikum.
Diese Vorgangsweise kann bestenfalls als gezielte Kundenvertreibungsaktion
bewertet werden, und erhöht auf keinem Fall die Attraktivität des
öffentlichen Verkehrs.
Müllner erwartet sich daher, das der Antrag der AUGE/UG
bei der morgigen Sitzung beschlossen wird, und in weiterer Folge die AK-
Salzburg an die zuständigen
Stellen von Stadt, Land und Verkehrsverbund herantritt,
und von ihnen eine sofortige Senkung der Strafen und der Mahngebühren
einfordert.
Als Richtwert könnte dafür ein Organstrafmandat (€ 21,--) bzw. die
üblichen Mahngebühren bei der Salzburg AG dienen meint Müllner
abschließend.
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PRESSEINFORMATION der AUGE/UG
– Alternative, Grüne und unabhängige Gewerkschafterinnen
25. April 2006
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Das „Kriserl“ des
ÖGB mit Kreativität bewältigen!
Alternative und Grüne GewerkschafterInnen befürchten nach dem
Reformstart vom Dienstag dass das Ganze zu einem Rohrkrepierer wird.
Die bisherige Struktur
mit den Einzelgewerkschaften hat den ÖGB in die Krise geführt. Deswegen
ist es für die Grünen und Unabhängigen GewerkschafterInnen nicht
nachvollziehbar, das in der Reformgruppe wieder nur die bisherigen
VerantwortungsträgerInnen eingebunden sind. Sie haben prompt wieder den
Kurs Richtung Fachgewerkschaften eingeschlagen.
„Mit Klagsankündigungen
kommt der ÖGB keinen Schritt vorwärts“ meint Alternativgewerkschafter
Müllner. Vielmehr müssten seiner Meinung nach ÖGB-Mitglieder,
BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen bereits in der
Steuerungsgruppe vertreten sein.
Von der Basis kommt
eindeutig der Wunsch nach einem einheitlichen, starken ÖGB, wie er am
Beginn der Debatte auch von Präsident Hundstorfer bei der
BetriebsrätInnenkonferenz in Salzburg versprochen wurde.
Hundstorfer vor 300 BetriebsrätInnen im Originalton „Ich stehe als
Frühstücksdirektor nicht zur Verfügung! Entweder in einer einheitlichen
starken Organisation, oder das ganze muss ohne mich auskommen!“.
Ein solch einheitlicher
ÖGB wird unter anderem auch von der überfraktionellen Initiative von
GewerkschafterInnen und Gewerkschafter „Zeichen setzen“ eingefordert.
Hier haben bereits über 5 000 GewerkschafterInnen folgendes
Forderungspaket unterschrieben:
-
Trennung von Spitzenfunktionen in der Gewerkschaft und Politik
-
Hälfte des ÖGB-Präsidiums den Frauen
-
Einkommensbegrenzung von € 4 500,00 netto für FunktionärInnen
-
Kontrollrechte für Minderheiten
-
Öffnung zur Zivilgesellschaft
-
Mehr
Mitsprache für die einzelnen Mitgliedern bzw. BetriebsrätInnen
mehr dazu auf der Homepage
www.zeichensetzen.at
„Wenn der ÖGB diese
Misere überleben will, darf es keinen Weg zurück zur bisherigen Praxis
geben! Es ist wenig glaubwürdig, wenn eine handvoll der bisherigen
Spitzengewerkschafter weiterhin schalten und walten wie es ihnen
beliebt, und dabei die Meinung der ÖGB -Mitglieder ignorieren. Es muss
einen politischen und strukturellen Kurswechsel im ÖGB geben“ meint
Müllner abschließend.
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31 PRESSEINFORMATION der AUGE/UG
– Alternative, Grüne und unabhängige Gewerkschafterinnen
2. April 2006
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Die FSG-Spitzen im ÖGB brüskiert die
Mehrheit der BetriebsrätInnen und der ÖGB – Mitglieder. Sie haben aus
ihren Fehler in der Vergangenheit nichts gelernt.
Alternative und Grüne GewerkschafterInnen
wiederholen ihre Forderung: Kein BAWAG Verkauf ohne vorherige
Urabstimmung aller Gewerkschaftsmitglieder!
Schluss mit einsamen Entscheidungen einer
handvoll sozialdemokratischer Gewerkschafter im angeblich
überparteilichen ÖGB!
Alternativ
Gewerkschafter Müllner:
"Die gestrige Entscheidung der Fraktion sozialdemokratischer
Gewerkschafter ist ein Abbild ihrer Sicht von Demokratie und
Mitbestimmung. So wird im Nachhinein für alle ÖGB Mitglieder klar, wie
es zu solchen Fehlentscheidung innerhalb des ÖGB und der BAWAG kommen
konnte.
Anstatt an einer
umfassenden Demokratisierung des ÖGB und einer Neupositionierung als von
Parteien und Staat unabhängige, überparteiliche Organisation zu
arbeiten, wird eine so wichtige Institution in die Geiselhaft einiger
weniger Funktionäre genommen!“
Müllner ist wie viele ÖGB-Mitglieder
und Betriebsräte entsetzt, wie selbstherrlich und unverantwortlich jetzt
mit Zukunftsentscheidungen für die Gewerkschaftsbewegung umgegangen
wird. Schon in den letzten Tagen gab es innerhalb der Basis massiven
Widerstand gegen den Panikbeschluss, die BAWAG zu verkaufen, ohne vorher
eine intensive Diskussion mit den ÖGB - Mitgliedern geführt zu haben.
„Zuerst ein klares Bekenntnis von FSG
zum ÖGB-Eigentum an der BAWAG, zwei Tage darauf der Beschluss zum
Verkauf. Zuerst die Einberufung eines außerordentlichen
ÖGB-Bundeskongresses mit Neuwahlen und ÖGB-Neuorientierung, jetzt die
eigenmächtige Absage eines ÖGB-Bundesvorstands-Beschlusses. Die FSG
beschließt. Die FSG sagt ab. Die Fraktion Christlicher Gewerkschafter
sekundiert dabei willig. Alle anderen werden nicht einmal informiert,
geschweige denn gefragt. Der eilig herbeigerufene ÖGB-Bundesvorstand
darf dann hinterher alles absegnen, was die beiden Fraktionen
beschlossen und bereits der Öffentlichkeit mitgeteilt haben. Dass ist
skandalös, ungeheuerlich und ein trauriges Schauspiel-. Das ist nicht
überparteilich, demokratisch und unabhängig!“
Wo bleibt ein offensives, transparentes
Herangehen an das Thema? Es wäre endlich an der Zeit, entsprechende
Schritte (Urabstimmung) zu setzen, um damit wieder Vertrauen bei den
Mitgliedern zu gewinnen” meint Müllner.
Er wiederholt seine Forderungen für
eine Neuorientierung:
-
Eine stärkere Mitgliederorientierung.
-
Direkte und unmittelbare
Gewerkschaftswahlen. Die ÖGB - Mitglieder selbst sollen in Urwahlen
ihre politischen VertreterInnen wählen – sowohl den Präsidenten /
Präsidentin sowie ihre VertreterInnen im ÖGB-Bundesvorstand und den
Gewerkschaftsgremien. Was in den Arbeiterkammern schon lange Praxis
ist, sollte wohl auch für den ÖGB nicht unmöglich sein.
-
Für alle ÖGB-Spitzenfunktionäre muss
es eine Unvereinbarkeit zwischen gewerkschaftlichem und
parteipolitischem Mandat in einer gesetzgebenden Körperschaft geben.
„Wenn der ÖGB diese
Misere überleben will, darf es keinen Weg zurück zur bisherigen Praxis
geben! Es ist wenig glaubwürdig, wenn eine handvoll sozialdemokratischer
Spitzengewerkschafter weiterhin schalten und walten wie es ihnen
beliebt, und dabei die Meinung der ÖGB -Mitglieder ignorieren. Es muss
einen politischen und strukturellen Kurswechsel im ÖGB geben“ meint
Müllner abschließend.
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30
PRESSEINFORMATION der AUGE/UG
– Alternative, Grüne und unabhängige Gewerkschafterinnen
2. April 2006
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Kein BAWAG Verkauf ohne vorherige
Urabstimmung aller Gewerkschaftsmitglieder!
Es soll endlich Schluss
sein mit einsamen Entscheidungen einer handvoll sozialdemokratischer
Gewerkschafter im angeblich überparteilichen ÖGB!
Alternativ
Gewerkschafter Müllner:
"Wenn der ÖGB diese Misere überleben will, darf es keinen Weg zurück zur
bisherigen Praxis geben! Es muss einen politischen und strukturellen
Kurswechsel im ÖGB geben.
Jetzt ist eine umfassende Demokratisierung des ÖGB gefragt und eine
Positionierung als von Parteien und Staat unabhängige, überparteiliche
Organisation.“
Die Alternativen
GewerkschafterInnen kritisieren den Panikbeschluss des BAWAG Verkaufs,
ohne vorher eine intensive Diskussion mit den ÖGB - Mitglieder geführt
zu haben.
“Es gibt viele
Argumente, die durchaus für eine Trennung von Gewerkschaft und Bank
sprechen. Die Argumente dafür liegen – angesichts des BAWAG-Debakels,
der unmoralischen Spekulationsgeschäfte und der Verstrickung der
ehemaligen ÖGB-Spitzen in dieser Causa – auf dem Tisch. Es gäbe
allerdings auch genügend Gründe, eine Neupositionierung der Bank zu
versuchen.
Und die Chance, diese Neupositionierung als Bank im Sinne der
ArbeitnehmerInnen, im Sinne der Förderung der 'Realwirtschaft' zu
versuchen, wurde nicht ausreichend verfolgt,” so Müllner weiter. “Das
ist bedauerlich, weil eine Gewerkschaftsbank, die in diesem Sinne
agieren würde, durchaus ihre Berechtigung hätte. Jedenfalls sollte einem
solchen Beschluss eine Diskussion vorangehen - und ein Beschluss am Ende
der Diskussion stehen.
“Da spielen
wohl die Nationalratswahlen und der Druck auf / durch die SPÖ mit.
Unter diesem Druck weitreichende politische Entscheidungen zu fällen,
erscheint noch zusätzlich bedenklich.”
Notwendig wäre nun eine offensive
Informationspolitik seitens des ÖGB gegenüber seinen Mitgliedern: “Wo
bleibt ein Schreiben an jedes Mitglied, wo sich der ÖGB für das Debakel
und Verhalten der Gewerschaftsbank entschuldigt und seine Mitschuld und
-verantwortung eingesteht? Wo bleibt ein offensives, transparentes
Herangehen an das Thema? Es wäre endlich an der Zeit, entsprechende
Schritte (Urabstimmung) zu setzen, um wieder Vertrauen bei den
Mitgliedern zu gewinnen” meint Müllner.
Alternative und Grüne
GewerkschafterInnen fordern eine stärkere Mitgliederorientierung.
Direkte und unmittelbare Gewerkschaftswahlen.
Die ÖGB - Mitglieder selbst sollen in Urwahlen ihre politischen
VertreterInnen wählen – sowohl den Präsidenten / Präsidentin sowie ihre
VertreterInnen im ÖGB-Bundesvorstand und den Gewerkschaftsgremien. Was
in den Arbeiterkammern schon lange Praxis ist, sollte wohl auch für den
ÖGB nicht unmöglich sein.
Wir finden, ÖGB-Spitzen haben sich vor
allem gegenüber ihren Mitgliedern zu verantworten, nicht nur gegenüber
den FunktionärInnen. Für alle ÖGB-Spitzenfunktionäre sollte eine
Unvereinbarkeit zwischen gewerkschaftlichem und parteipolitischem Mandat
in einer gesetzgebenden Körperschaft geben.
“Es ist wenig glaubwürdig, wenn eine
handvoll sozialdemokratischer Spitzengewerkschafter, die noch dazu
vorrangig die Interessen von Einzelgewerkschaften wahrnehmen, jetzt
einen solchen Beschluss fassen.
„Alternative und Grüne
Gewerkschafterinnen treten dafür ein, dass ein Beschluss über die BAWAG
erst nach einer Urabstimmung unter allen ÖGB-Mitgliedern beim
außerordentlichen Gewerkschaftstag am 19 Juni 2006 fallen darf“ meint
Müllner abschließend.
Robert Müllner, 0676 / 911 10 09 |

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PRESSEINFORMATION der AUGE/UG
– Alternative, Grüne und unabhängige Gewerkschafterinnen
18. Jänner 2006
Angeblich
weiß jede(r), wie wichtig die Pflege für die Kranken ist, warum ist
das in der Salzburger Gesundheitsplattform nicht abgebildet ?
Tatsächlich
wird wohl die Position der Pflege in der Gesundheit für ziemlich
unbedeutend gehalten. Wie sonst ist es zu erklären, dass in der neu
konstituierten Salzburger Gesundheitsplattform unter 16 Personen keine
einzige Pflegeperson zu finden ist.
Tatsache
ist, dass die Ärzteschaft gleich doppelt (1 x durch die Politik, 1 x
durch die Ärztekammer) in der Gesundheitsplattform vertreten ist.
Deshalb braucht es einen auch nicht verwundern, dass der Ruf innerhalb
der Menschen, die in den verschiedenen Pflegeberufen arbeiten nach einer
eigener Vertretung in einer Pflegekammer immer wieder laut wird.
Da
nützt es auch nichts eine Pflegeperson als „Expert(in)“
hinzuzuziehen, das ist laut der Alternativen und Grünen AK-Kammerrätin
bestenfalls eine Alibihandlung.
Hier
liegt der Verdacht nahe, dass man sich wohl des Fachwissens bedienen
will, jedoch die Pflege keinesfalls bei Grundsatzentscheidungen wie z.B.
der Verteilung der finanziellen Mitteln dabei haben will.
Gesundheitsplattform
- klingt natürlich besser als das Wort
„Krankheit“, beschönigt aber doch auch ein wenig die wirklich
anstehenden Aufgaben und deren finanzielle Bewältigung, vor allem auch
im Hinblick auf die demografische Entwicklung der Salzburger Bevölkerung.
Wir
halten es für einen großen Fehler, all die vielen Menschen, die sich
in irgend einer Form mit der Pflege von gebrechlichen, kranken und alten
Menschen beschäftigen (in Krankenhäusern, Altenheimen, caritativen
Einrichtungen, mobilen Diensten etc.) einfach zu ignorieren meint dazu
die Alternative Kammerrätin Gabi Wenghofer.
Gemeinsam
sind sich daher die beiden Pflegeexpertinnen der AUGE einig:
Die
Pflegeberufe müssen mit zumindest ein(e) Vertreter(in) mit Sitz und Stimme in die Salzburger Gesundheitsplattform!!
Für
die AUGE/UG
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PRESSEINFORMATION der AUGE/UG
– Alternative, Grüne und unabhängige Gewerkschafterinnen
02. Jänner 2006
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Anstatt
über zugedrehte Gashähne zu jammern müssen
wir jetzt bei alternativen Energien „Gas geben“!
Alternativ
Gewerkschafter Müllner: "Setzen wir in Österreich in der
Energieversorgung weiterhin auf große ausländische Energieversorger,
kann’s sehr schnell eng werden!
Der heutige Tag hat es uns allen wieder einmal recht deutlich
vor Augen geführt, wie schnell man auch als unbeteiligter Dritter in
sehr große Abhängigkeit geraten kann. Dieses Ereignis sollte uns
wieder einmal bewusst machen, dass wir in Österreich aus
unterschiedlichsten Gründen gut beraten sind, auf heimische erneuerbare
Energie zu setzen.
Im konkreten sind das vor allem Sonne, Wind, Holz und auch
Energiesparen. Von allen dieser sehr effizienten Möglichkeiten gibt es
gerade im Bundesland Salzburg sehr erfolgreiche Musterprojekte. Wir
haben auch sehr erfolgreiche (Klein) Unternehmer, die solche
Alternativenergieprojekte auch kurzfristig umsetzen können. Damit hätten
wir noch den zusätzlichen Nutzen von neuen Arbeitsplätzen und eine höhere
Wertschöpfung in der Region!
Als
Konsequenz aus dem heute zugedrehten Gashahn kann nur ein Programm sein,
Alternative Energieträger verstärkt zu fördern.
„Damit kann längerfristig die Abhängigkeit von unsicheren Staaten
und großen (Atom) Konzernen verringert, und zusätzlich noch
zukunftssichere Arbeitsplätze geschaffen werden“ meint Müllner
abschließend.
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27
PRESSEINFORMATION der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen
27.
Oktober 2005
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Übergabe
von 3 000 Unterschriften für die Weiterführung der Saftladenküche an
PolitikerInnen von Stadt und Land!
Gerhard
Raxendorfer von der Klienteninitiative des Saftladens.
“3 000 Unterschriften in so kurzer Zeit zeigen von einer großen
Solidarität der Salzburger Bevölkerung mit dieser für uns so
wichtigen Einrichtung. Wir hoffen das unsere Anliegen nun endlich Gehör
finden!
Alternativ
Gewerkschafter Müllner:
“Jetzt liegt es an der Politik und dem Verein Neustart ihre Lösungskompetenz
für die sozial Schwächsten MitbürgerInnen zu beweisen“
Erst
vor kurzen wurde bekannt, dass der Küchenbetrieb des Saftladens auf
Grund von Budgetkürzungen des Justizministeriums ab sofort, und das
Betreuungsangebot durch SozialarbeiterInnen ab Jahreswechsel um 20
Stunden eingeschränkt werden soll.
In
einer spontanen Unterschriftenaktion von betroffenen Klienten des
Saftladen’s und der Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen wurde
von den verantwortlichen politischen Stellen eine Weiterführung dieser
wichtigen Sozialeinrichtung eingefordert.
3
000 Unterschriften in so kurzer Zeit freuen die InitiatorInnen vor allem
deshalb, weil damit offensichtlich eine sehr hohe Wertschätzung mit der
bisherigen Arbeit dieser Einrichtung in der Salzburger Bevölkerung
verbunden ist. Dies zeigte sich insbesondere auch dadurch, das sich
spontan viele SalzburgerInnen und auch Sozialvereine im Saftladen selbst
über die genaueren Hintergründe erkundigten. Es gab auch engagierte KünstlerInnen,
die sich auch zu Solidaritätsveranstaltungen bereit erklärten (z.B.
Hubert von Goisern).
Zusätzlich
gab es auch sehr ermutigende Angebote, wie der Küchenbetrieb im
Saftladen selbst weiterhin aufrechterhalten werden kann.
„Wir
BenützerInnen des Saftladen haben in den letzten Jahren gemeinsam mit
den SozialarbeiterInnen einen nicht unbedeutenden Beitrag zum Ausbau der
neuen Küchen geleistet“ meint Gerhard Raxendorfer. Durch eine
Bausteinaktion haben wir so zumindest
12 000 Euro Bargeld hereingebracht. Durch die Spende für die Küche und
einiger anderer Einrichtungsgegenstände wurde zumindest der Gegenwert
von 23 000 Euro eingespart – insgesamt also 35 000Euro. Das haben wir
getan, um auch aktiv unseren Beitrag zu leisten.
Durch
ein Zusperren der Küche wird nicht nur dieses Geld vernichtet, es ist
auch ein herber Schlag gegen die bisherige Arbeit der
SozialarbeiterInnen meint Müllner. „Wie sollen die
SozialarbeiterInnen in Zukunft die Menschen, für die der Saftladen eine
Einrichtung ist, die ihnen ein wenig Rückhalt bietet, motivieren, ihre
Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen, wenn man ihr Engagement
nach so kurzer Zeit zu Grabe trägt?
„Für
mich schaut das Ganze nach einer Salamitaktik aus“ meint Müllner
weiter.
·
Vor einem Monat wurde die Küche zugesperrt.
·
Mit Jahresende werden 20 Betreuerstunden von
SozialarbeiterInnen gestrichen.
·
Kein Angebot – weniger BesucherInnen – braucht weniger
SozialarbeiterInnen
2007 kann man dann die Frage erwarten – ist der Aufwand noch
gerechtfertigt?
Doch
wohin wenden sich dann die bisherige BesuchInnern? Es gibt keine ähnliche
Einrichtung für diese Betroffenen, die sie dabei unterstützt z.B. den
Tag zu strukturieren und Hilfestellung in der Bewältigung von ihrer
Lebenssituation bietet.
Jetzt
ist die Politik in Stadt und Land sowie der Vereinsvorstand aufgefordert
zu beweisen, dass sie den Ernst der Lage erkannt haben, und gemeinsam
kurzfristig ein längerfristiges Lösungsmodell erarbeiten können. Die
Sozialarbeiterinnen vor Ort und ein Teil der Besucherinnen sind
sicherlich bereit, daran mitzuarbeiten. Und wie der Rückhalt unter der
Salzburger Bevölkerung beweist, wird auch von dieser eine Lösung im
Sinne der BenutzerInnen erwartet.
„Dies
um so mehr, als die derzeitige Arbeitsmarktlage wenig Optimismus für
diese Menschen bereit hält“ meint Müllner abschließend.
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PRESSEINFORMATION der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen
29.
September 2005
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Vorsorgeuntersuchung
Neu weicht den Datenschutz auf
Grüne
Gewerkschafterin Tischler warnt vor gravierenden Folgen für
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
Wer
sich ab 1. Oktober einer Vorsorgeuntersuchung unterzieht, muss damit
rechnen, dass seine Gesundheitsdaten in einer zentralen Kartei landen,
auf die unter bestimmten Voraussetzungen auch der Betriebsarzt oder
Versicherungen Zugriff erhalten. "Durch
das neue System wird der Datenschutz aufgeweicht und die Ärzte laufen
Gefahr, zu unfreiwilligen Spitzeln für Arbeitgeber und private
Versicherungen zu werden", kommentiert Jutta Tischler von den
"Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen/UG" die
"Vorsorgeuntersuchung Neu".
Auch
die ARGE Daten beurteilt die Vorsorgeuntersuchung Neu negativ: "Auf
207 Seiten wird nicht nur detailliert dokumentiert, welche
Untersuchungen im Detail zu führen sind, sondern auch, was alles an die
Sozialversicherungen zu melden ist und wie die vom Patienten
beantworteten Fragen zu bewerten sind. Selbst Formulierungen zum
Patientengespräch werden wortwörtlich vorgegeben." Erfasst werden
beispielsweise BodyMassIndex und Bewegungsbereitschaft, aber auch so
sensible Parameter wie der Alkoholsuchtwert. "Damit dient die
Vorsorgeuntersuchung offenbar weniger dem Patienten, sondern liefert
personenbezogenes Datenmaterial für die Optimierung (sprich Streichung)
von Gesundheitsleistungen", heißt es in einer Information der ARGE
Daten vom 20. September.
Dass
Betriebsärzte und Privatversicherungen für den Einblick in das
Datenmaterial die Zustimmung des Betroffenen brauchen, beruhigt weder
die ARGE Daten noch die Grünen GewerkschafterInnen: "Wie soll sich
eine Arbeitnehmerin, ein Arbeitnehmer bei einem Bewerbungsgespräch
gegen den Wunsch des Unternehmens auf Einsicht in die Gesundheitsdaten
wehren? Wer da nicht freiwillig zustimmt, nimmt sich doch selbst aus dem
Rennen um den Arbeitsplatz", meint Tischler.
Für
Privatversicherungen eröffnet die Einblicknahme ein breites Spektrum an
Möglichkeiten, teure Therapien oder andere Leistungen abzulehnen. Tischler:
"Der allgemeine Trend weg von der staatlichen Versicherung und hin
zur Privatversicherung ist generell sehr bedenklich. Die Verwertbarkeit
sensibler Gesundheitsdaten wird die Situation für das öffentlich-rechtliche
Gesundheitssystem noch weiter verschärfen. Privatversicherungen, die ja
mit Gewinn arbeiten wollen, können sich noch gezielter die gesündesten
– und damit rentabelsten - Versicherten aussuchen. Da
Krankheitsbilder, die vor Abschluss der Versicherung vorlagen, ein
Ausschließungsgrund sind, kann auch das nachträgliche Stöbern in
Gesundheitsdaten für die Kassen äußerst lukrativ werden.
Risikopatienten oder chronisch Kranke bleiben dann ausschließlich der
Gebietskrankenkasse beziehungsweise der öffentlichen Hand vorbehalten,
wo die Kosten entsprechend nach oben klettern."
Für
den Betroffenen kann das Wissen seines (potenziellen) Arbeitgebers bzw.
seiner Versicherung um sensible Gesundheitsdaten gravierende Folgen
haben. Die Grüne Gewerkschafterin rät deshalb, sich bei der
Vorsorgeuntersuchung jeden Punkt auf dem Fragebogen gut erklären zu
lassen und nur solche Meldebögen zu unterschreiben, die keinerlei
heikle Angaben enthalten.
http://www2.argedaten.at
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25
PRESSEINFORMATION der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen 20.
September 2005
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Sparen
auf Grund sozialer Blindheit führt direkt zu höheren Kosten der
Gesellschaft!
Alternativ
Gewerkschafter Müllner:
"Für
Kurzsichtigkeit der Augen gibt es Augenärzte und entsprechende
Heilbehelfe!
Bei
politischer Kurzsichtigkeit braucht es den Widerstand sehender Menschen,
um die Gesellschaft vor steigenden Kosten zu bewahren!"
Der
Saftladen war bisher mit seinem Angebot erste Anlaufstelle für
Haftentlassene, bzw. Rettungsanker für Obdachlose Menschen in Salzburg.
Wie
einem lapidaren e-mail von gestern zu entnehmen ist, muss auf Grund von
Budgetkürzungen des Justizministeriums, der Küchenbetrieb ab sofort,
und das Betreuungsangebot durch SozialarbeiterInnen ab Jahreswechsel
eingeschränkt werden.
„Wird
diese langjährige soziale Institution wie geplant eingeschränkt, so
wird sie kaputtgespart“ warnt Müllner.
Die
Auswirkungen können sich weit blickende Mitmenschen ausrechnen!
Entweder
werden die bisherigen Leistungen wie Aufenthaltsort, Unterstützung bei
der Arbeits- und Wohnungssuche etc. von anderen Einrichtungen übernommen,
- sprich Kostenverlagerung. Oder es führt direkt zu folgenden Wirkungen
-
Kein
günstiges Essen heißt „organisieren“ – übersetzt
Eigentumsdelikte.
-
Als
Konsequenz braucht es mehr Polizei
-
Und
in der Folge größere Gefängnisse
-
So
führt eine kleine Einsparung im Justizbereich zu unverhältnismäßig
hohen Folgekosten für die Gesellschaft!
Um
dem vorzubeugen unterstützen die Alternativen und Grünen
GewerkschafterInnen eine spontane Unterschriftenaktion von Betroffenen
Klienten des Saftladen’s, in der sie von den verantwortlichen Stellen
(Justizministerium) fordern, das bisherige Angebot zu erhalten.
Sie
rufen „sehende Mitmenschen“ in Salzburg dazu auf, mit ihrer
Unterschrift dieses Anliegen zu Unterstützen.
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24
PRESSEINFORMATION der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen
30.
August 2005
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Personalzulage:
AUGE-Gewerkschafter orten
"arbeitsrechtlichen Sündenfall"
Müllner:
"Buchinger bereitet mit seiner Argumentation den Boden, dass auch
in anderen Bereichen Arbeitnehmer-Ansprüche in Frage gestellt
werden!"
"Mit
der gleichen Argumentation, die Landesrat Erwin Buchinger bei der
Personalzulage anwendet, lassen sich praktisch alle Arbeitnehmer-Ansprüche
in Frage stellen, die nicht dezidiert gesetzlich verankert sind!
Ausgerechnet ein Mitglied der Landesregierung übernimmt damit eine
Vorreiterrolle bei der Aushöhlung von Arbeitnehmerrechten."
Das kritisiert Robert Müllner, Sprecher der Alternativen und Grünen
GewerkschafterInnen, angesichts der jüngsten Diskussion um die
Personalzulage der Salzburger Landesbediensteten.
Wie
bekannt, hat SPÖ-Landesrat Erwin Buchinger, seines Zeichens
ressortverantwortlich für die Landesbediensteten, gestern ein Gutachten
präsentiert, demzufolge die seit 1974 ausbezahlte
"Personalzulage" nicht gesetzeskonform ist. Begründet wird
dies im wesentlichen damit, dass die Personalzulage lediglich auf einem
Regierungsbeschluss beruht und nicht im entsprechenden Landesgesetz über
die Gehälter der Beamten und Vertragsbediensteten verankert ist. Dass
die Personalzulage seit Jahrzehnten existiert, ist laut Gutachten
irrelevant: „Auch eine langwährende betriebliche Übung kann dann
keine Ansprüche begründen.“
Dass
Landesrat Buchinger die Personalzulage ausgerechnet mit dieser
Argumentation aushebeln möchte, stellt für Müllner geradezu einen
"arbeitsrechtlichen Sündenfall" dar: "Hier erweckt ein
Mitglied der Landesregierung den Eindruck, als ob Arbeitnehmer-Ansprüche,
die nicht im Gesetz geregelt sind, einen Gesetzesbruch darstellen würden."
Eine solche Vorgangsweise werde zudem nicht ohne Folgen bleiben:
"Wenn sogar die Landesregierung jahrzehntelange Gehaltsbestandteile
einfach beiseite wischt, dann kann man sich ausmalen, welche
Vorbildwirkung das auf andere Bereiche haben wird."
Im
Arbeitsrecht gebe es eine Fülle von Ansprüchen, die nicht durch eigene
Gesetzestexte abgesichert sind, sondern in Kollektivverträgen oder
Betriebsvereinbarungen geregelt werden: "Mit dem gleichen Argument,
das Buchinger bei der Personalzulage anwendet, könnten Arbeitgeber
versuchen, Kollektivverträge und Betriebsvereinbarungen in Frage zu
stellen", fürchtet der Grüne Gewerkschafter.
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23 Presseinformation 16.05.2005
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Die
Alternativen und Grünen
GewerkschafterInnen werden bei der kommenden 4.Vollversammlung
der Arbeiterkammer Salzburg am 18.05.2005 insgesamt 15 Anträge
einbringen.
Wir
haben uns wie immer bemüht, die Interessen aller Salzburger
ArbeitnehmerInnen ins Zentrum unserer Anträge zu stellen.
Dabei
spannt sich der Bogen vom AK internen Angelegenheiten, über
landesbezogenen Anträge über nationalen bis hin zu internationalen
Anliegen
Der
genaue Wortlaut unserer Anträge kann auf unser Homepage (http://www.auge-ug-at)
abgerufen werden.
Anträge
an 4. Vollversammlung der AK Salzburg am 18.05..2004
-
Bildung einer Pflegekammer oder merklich bessere Vertretung in AK und ÖGB
-
Für eine solidarische Finanzierung des Gesundheitssystems!
-
Neubelebung der Lissabonner Strategie nutzen!
-
KonsumentInnenschutz
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Barrieren bei der Integration von jugendlichen MigrantInnen in den Arbeitsmarkt abbauen.
-
Skepsis gegenüber UMTS Netzausbau und GSM Mobilfunknetz ernst nehmen!
-
Gesamtkonzept Bus und Bahn
-
Behindertengleichstellungsgesetz
-
Musterprozesse zur Einhaltung der Kollektivverträge und Mindestlohntarife
-
Soziale und umweltpolitische Belange bei der Vergabe der öffentlichen Hand
-
Kampagne zur Arbeitszeitverkürzung
-
Geschlechtsneutrale Bezeichnung der Arbeiterkammer
-
Umsetzung der Kollektivverträge und des Mindestlohntarifes für die Sozialen Dienste
-
Anstatt Olympiabewerbung - Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im Lungau
-
Einkauf von Lebensmittel- und Bioprodukten der landeseigenen Betriebe
Zum
Wortlaut:
...weiter
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22
Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen
14.
Jänner 2005
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AK-Studie
bestätigt Forderungen der Grünen GewerkschafterInnen
AUGE
fordert mehr Planungssicherheit für Sozialvereine
Mehr
Planungssicherheit im Interesse der Arbeitnehmer im Sozialbereich und
deren Klienten – das ist für Grüngewerkschafterin Gabi Wenghofer
eine der Hauptforderungen, die sich aus der heute präsentierten
AK-Studie über soziale Dienstleister in
Salzburg ableiten lässt. „Wir haben schon mehrfach eine
mittelfristige Förderung vorgeschlagen, wie es sie beispielsweise für
Kultureinrichtungen in der Stadt Salzburg gibt“, erklärt Wenghofer.
Die Studie, die auf Initiative der AUGE (Alternative und Grüne
GewerkschafterInnen) erstellt wurde, sei ein Schritt in die richtige
Richtung. Jetzt müssten allerdings auch konkrete Maßnahmen folgen
„Durch
Mittelfristige Fördervereinbarungen würden ein enormer bürokratischer
Aufwand sowie die nervenaufreibenden, alljährlichen Verhandlungen
wegfallen. Zeit und Energie, die die Mitarbeiter in den Sozialvereinen,
lieber ihren Klienten widmen würden.“
Ein
weiterer
AUGE-Forderung betrifft die Frage der
Haftung. Derzeit werde die Verantwortung für Sozialvereine durchwegs
von ehrenamtlichen Vorständen getragen.
Es
sei zu hoffen, so Wenghofer, dass AK-Präsident
Pichler auch dann nachdrücklich für die Interessen der Arbeitnehmer
eintrete, wenn Verbesserungen im Ressort seines Parteikollegen Erwin
Buchinger umgesetzt werden müssten.
Die
Studie ist für Interessierte über die Arbeiterkammer erhältlich.
Rückfragenhinweis:
Gabi
Wenghofer 0664/5226498
Robert
Müllner 0676/9111009
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21 Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen
10-November.2004
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Arbeiterkammer
Grüngewerkschafter
gegen Einfrieren der AK-Mittel
Ohne Kammerumlage keine Rechtsberatung und Service für ArbeitnehmerInnen
Das
unbefristete Einfrieren der Arbeiterkammerumlage schädigt die
Interessen der österrreichischen ArbeitnehmerInnen langfristig, warnt
Grüngewerkschafter Robert Müllner.
Betroffen
sei nicht in erster Linie die AK selbst, sondern Hilfe- und Ratsuchende,
denen nur noch eingeschränkt Service und Rechtsberatung gewährt werden
kann.
"Skandalös
ist in diesem Zusammenhang die Haltung der angeblichen
Kleine-Leute-Partei FPÖ", erklärt Robert Müllner.
"Zuerst
hat die FPÖ sämtliche Belastungen für die ArbeitnehmerInnen
mitbeschlossen. Jetzt sorgt sie auch noch dafür, dass Arbeitnehmer
keine Rechtsberatung mehr bekommen sollen."
Die
Arbeiterkammer ist als Rechts- und Vertretungsinstrument unselbständig
Erwerbstätiger geschaffen worden, das in Europa beispielhaft ist. Seine
Schwächung bedeutet auch eine Schwächung der Rechte arbeitender
Menschen. Die FPÖ, die ständig
behauptet, die Vertretung der erwerbstätigen Bevölkerung zu
sein, betreibt mit dieser Attacke auf die Arbeiterkammer eine
empfindliche rechtliche Schwächung ihres eigenen Klientel.
Von
einer allfälligen Grünen Regierungsbeteiligung, erwartet sich die
AUGE/UG eine Rücknahme dieser Maßnahme!
Für
die AUGE/UG
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20 Medieninformation der
AUGE/UG – Alternative, Grüne und unabhängige Gewerkschafterinnen
10-Mai.2004
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Sozialpolitik/Pflege/AUGE
AUGE:
Beschert
die PMU allen SalzburgerInnen eine zusätzliche Sonderabgabe von 10Euro?
Utl.
Alternative und Grüne GewerkschafterInnen befürchten, das die Pflege
die Zeche für eine falsche Gesundheitspolitik bezahlt.
Mit
1.1.2004 verabschiedete sich das Land als Rechtsträger der
Landeskliniken, indem eine Betriebs-Ges.m.b.H. gegründet wurde. Als
Begründung wurde genannt, die Kostensteigerungen in Grenzen zu halten.
Jetzt ein gutes ½ Jahr später wird das vorgegebene gedeckelte Budget
massiv überschritten. (wie man hört, soll das Defizit in den nächsten
Jahren noch extrem steigen). Dies aber nur auf die Schaffung einer
Onkologischen Universitätsklinik zurückzuführen ist absurd und
schlichtweg falsch. Es gibt genügend Beispiele, die das belegen.
Seit
2 Jahren gibt es eine (Privat-)medizinische Universität, der nicht nur
10 Mio. € von öffentlicher Hand zufließen, sondern die auch noch
tagtäglich mit versteckten Quersubventionen seitens der Landeskliniken
bedient wird. z. B über ärztliche Lehrtätigkeit, organisatorische
Unterstützung durch das Personal und die Benützung der Infrastuktur
des SJS.
Dass
Spitzenmedizin teuer ist, ist allen Menschen klar, aber dass dadurch die
Finanzierung des Versorgungsauftrags des Landes wieder nur auf die BürgerInnen
im Gieskannenprinzip abgewälzt wird, ist nicht einzusehen.
Kein
Patient / keine Patientin hat einen (Genesungs-) Gewinn alleine durch
spitzenmedizinische Leistungen , sondern benötigt auch ein qualitativ
hochwertiges Umfeld, in dem er/sie betreut und behandelt wird. Gerade
hier wird an den Landeskliniken mit erheblichem Druck auf die
MitarbeiterInnen an allen Ecken und Enden massiv eingespart.
Wir
SalzburgerInnen finanzieren bereits in vielfacher Weise in
verschiedenen Bereichen die Budgetlöcher der Festspiele, der
Mega-Touristik-Events, usw. durch die Hochpreissituation in Salzburg,
mit jedem Kaffee und sonstiger Dienstleistung. Diese verdeckte
Mitfinanzierung für die Spielwiesen einzelner, wird hauptsächlich von
den Einheimischen seit Jahrzehnten mitgetragen. Geht es nach dem Willen
der Sozialdemokratie so müssen alle BürgerInnen nun auch noch zusätzlich
für das Gesundheitssysthem aufkommen.
Fr.
LH Burgstaller und Hr. LR Raus sollten sich als Verantwortliche für
Gesundheitsressort bzw. Finanzen mehr mit den Sorgen der BürgerInnen
und Beschäftigten im Gesundheitswesen auseinandersetzen, bevor sie mit
solch unverfrorenen Vorschlägen die Solidargemeinschaft der
SalzburgerInnen polarisieren und zerstören.
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19 Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen
10-Mai.2004
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Sozialpolitik/Pensionen/AUGE
AUGE:
„’SchwerarbeiterInnen’ von
Schüssels Gnaden?“
Utl:
Alternative und Grüne
GewerkschafterInnen (AUGE/UG) sehen übliches Regierungschaos bei
SchwerarbeiterInnenregelung.
„Da
wird ein weiteres zynisches Spiel auf Kosten der ArbeitnehmerInnen
betrieben,“ kritisieren Jutta
Tischler und Gabi Wenghofer, AK-Rätinnen der AUGE/UG in Salzburg,
die neuesten Beiträge der Bundesregierung zu einer
SchwerarbeiterInnenregelung.
„Scheinbar verfolgt Schüssel eine Strategie nach dem Motto: wer
Schwerarbeiter ist, bestimme ich,“ so Tischler. „Wenn
Exekutivbeamte, die Nachtarbeit verrichten zu Schwerarbeitern erklärt
werden, gibt es dagegen prinzipiell nichts einzuwenden. Es kann aber
wohl nicht sein, dass keine allgemein verbindlichen Kriterien festgelegt
werden, sondern angesichts der bevorstehender PV-Wahlen im öffentlichen
Dienst die schwarzblaue Regierung ihr Wählerpotiential mit diffusen
Versprechungen einlullen will.“
Für
Tischler sind Sozial- und Gesundheitsberufe ebenso Schwerarbeit, wie der
Dienst bei der Exekutive. „ArbeitnehmerInnen in Sozial- und
Gesundheitsberufen sind besonderen psychischen und körperlichen
Belastungen ausgesetzt, leisten regelmäßig Nachtdienste, haben
unregelmäßige Arbeitszeiten, leiden oft samt ihren Familien unter
diesen Bedingungen“
Der
Ankündigung der Sozialstaatssekretärin Haubner, auch Gesundheitsberufe
in einer SchwerarbeiterInnenregelung aufzunehmen, schenkt Wenghofer
keinen Glauben: „Die FPÖ ist in allen sozialen Fragen deshalb
unglaubwürdig, weil sie bisher entgegen ihren reißerischen Ankündigungen
gegenüber der ÖVP immer umgefallen ist.
Außerdem
will ja Bundeskanzler Schüssel überhaupt nur einen maximal Anteil von
5 % Schwerarbeiter jährlich an neuen PensionistInnen haben. Von der FPÖ
war noch nichts zu vernehmen, dass diese unsinnige und absurde Quote
aufgehoben werden soll.“
Überhaupt
sieht die AUGE/UG die Diskussion um eine SchwerarbeiterInnenregelung als
Ablenkungsmanöver. „Die Regierung will durch diesen schein-sozialen
Akt nur davon ablenken, dass mit den Pensionsreformen 2003 und 2004
enorme Pensionseinbussen verbunden sind. Was bringt ein möglicher
vorzeitiger Pensionsantritt, wenn die Pension nicht existenzsichernd ist
und schnurstracks in Altersarmut führt?“ Davon am härtesten
betroffen sind wieder einmal wir Frauen!
Wenghofer
betont abschließend noch einmal die AUGE/UG Forderung nach einer
allgemeinen Grundsicherung als Basis und eine im Umlagesystem
finanzierte Versicherungspension als Zusatz. „Nur so wäre ein
Absicherung gegen Altersarmut gegeben,“ schließt Wenghofer.
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18
Medieninformation der UGÖD -
09.Juli.2004
UGÖD
gegen Pensions-„Harmonisierung“ als nächste Etappe der Pensionskürzungen
- für eigenständige Gewerkschaftsarbeit,
- für Rücknahme der Pensionsreform 2003,
- für Beibehaltung des Umlageverfahrens als der entscheidenden Säule
der Alterssicherung
UGÖD
fordert und unterstützt gewerkschaftlichen Widerstand
zur
Rücknahme der Pensionsreform 2003
Vier
Argumente gegen die Pensionsreform 2003
Die
Pensionsreform 2003 der schwarz-blauen Koalition ist
1.
unfair,
>
weil sie überfallsartig erfolgte (im Wahlkampf nicht thematisiert- kein
Wählerauftrag)
>
weil sie bestimmte Gruppen vom Erreichen der Höchstpension mit 65
Jahren aus schließt (Absolventen einer Fachhochschule/Universität können
45 Beitragsjahre (100% der Bemessungsgrundlage) nur erreichen, wenn sie
über das 65. Lebensjahr hinaus arbeiten)
2.
unsolidarisch
>
weil durch die 40 Jahre Durchrechnung private Notlagen wie
Arbeitslosigkeit, Notstand, längere Krankheit nachhaltig die Pensionshöhe
beeinflussen. Gleichzeitig wird das Lebensstandardsicherungsprinzip
aufgegeben.
3.
unehrlich
>
weil sie vorgibt, die Pensionen der Jungen sichern zu wollen, es in
erster Linie aber darum geht, die Kosten für das Umlageverfahren zu
senken, und die künftigen Pensionsbezieher auf die riskante private
Altersversorgung zu verweisen.
4.
autoritär
>
weil sie innerhalb von 8 Wochen umgesetzt wurde, ohne Bereitschaft, Lösungsansätze
zu finden, die von allen relevanten gesellschaftlichen Kräften
mitgetragen werden.
Trotz
der vom ÖGB organisierten Streiks und Protestaktionen ist die
Pensionsreform 2003 mit wenigen Abstrichen durchgezogen worden. Der
gesamte ÖGB hat klein beigegeben, und die Eckpunkte der Regierung
(45-65-80) sogar in sein eigenes Pensionsreformmodell aufgenommen. Aber
es kommt noch schlimmer. War der ÖGB gegen die Ungerechtigkeit der
Pensionsreform 2003 und das Durchbrechen des Vertrauensschutzes
aufgetreten, so gehört heute derselbe ÖGB zu den schärfsten Kritikern
der Regierung, weil ihm das Tempo bei der so genannten Harmonisierung
der Pensionen zu langsam ist, obwohl die diskutierte Harmonisierung
einen Vertragsbruch und zusätzliche Verschlechterungen für hunderdtausende
ArbeitnehmerInnen bringen wird.
Die
Unabhängigen GewerkschafterInnen im öffentlichen Dienst (UGÖD)
kritisieren diese prinzipienlose Haltung des „roten“ ÖGB in der
Diskussion um die Harmonisierung der Pensionssysteme ebenso wie das
Ruhigstellen der Kampfmaßnahmen gegen die Pensionsreform 2003.
UGÖD
gegen Pensions-„Harmonisierung“ als nächste Etappe der Pensionskürzungen
- für eigenständige Gewerkschaftsarbeit
Die
UGÖD stellen fest, dass die
Abhängigkeit der großen Fraktionen im ÖGB von politischen Parteien
den Interessen der österreichischen ArbeitnehmerInnen schadet.
Das
Akzeptieren der Eckpunkte der Pensionsreform der ÖVP-geführten
Regierung (45-65-80) durch SPÖ und ÖGB bedeutet für die künftigen
PensionistInnen große Pensionskürzungen.
Im
ASVG-Bereich liegt die Durchschnittspension heute schon bei geringen 900
Euro, obwohl erst 15 Jahre Durchrechnung gegeben sind. Wie tief werden
diese Werte sinken bei einer 40jährigen Durchrechnung, wie sie die
Regierung beschlossen hat, oder bei einer lebenslangen Durchrechnung,
wie sie der rote ÖGB fordert?
Die
Nähe der GÖD-Führung zur ÖVP hindert die Spitzenfunktionäre daran,
sich mit der ganzen Kraft der Gewerkschaft in die Diskussion um die
Pensionsharmonisierung einzuschalten. Obwohl die von der GÖD für den
Streiktag am 3.Juni 2003 formulierten Eckpunkte für eine Harmonisierung
„wie Besoldungsreform, Abfertigung, Harmonisierung nur für
Neueintretende, freiwilliges Optionsrecht, keine Zwangsüberführung“
in den laufenden Beratungen überhaupt keine Rolle mehr zu spielen
scheinen (laut Medienberichten Stichtagsregelung für alle bis zum Alter
von 55, für andere Solidarbeitrag) , organisiert die GÖD keinen
Widerstand dagegen und lässt ihre Mitglieder im Regen stehen.
Forderungen
der Unabhängigen GewerkschafterInnen
Die
UGÖD fordern ein Ende der Verunsicherung der Menschen durch die
fortgesetzte Infragestellung der Leistungsfähigkeit des
Pensionssystems, die Rücknahme der Pensionsreform 2003 und eine auf
drei Jahre angesetzte Diskussion über eine Neuordnung des
Pensionssystems auf der Basis folgender Eckpunkte:
>
Beibehaltung des Umlageverfahrens als der entscheidenden Säule
der Alterssicherung
>
Absicherung des Lebensstandardsicherungsprinzips, durch eine
Fixierung der Pensionen auf 80% der BESTEN 15 Jahre.
>
Ausweitung des Solidaritätsprinzips, sodass Altersarmut
vermieden werden kann, deshalb Umlenkung der staatlichen Zuschüsse für
private Alterssicherung ins Umlageverfahren.
>
Pensionsantritt nach 35 Beitragsjahren, frühestens mit 60
Jahren.
>
Harmonisierung der Pensionssysteme unter Berücksichtigung des
Vertrauensschutzes, das heißt für neu ins Berufsleben Eintretende.
Das
bewährte, auf dem solidarischen Umlageverfahren basierende
Pensionsmodell ist auch in Zukunft finanzierbar. Staatliche Zuschüsse für
Privatversicherungen gehen zu Lasten des staatlich garantierten
Pensionssystems und sind einzustellen. Die UGÖD fordern zur
Finanzierung des Pensionssystems
>
Ausweitung der Beitragsgrundlagen durch Finanzierung auf Wertschöpfungsbasis;
derzeit basiert der Generationenvertrag auf der Lohnsumme, ein gerechter
Generationenvertrag würde auch auf der wachsenden Wertschöpfung
basieren, die sich aus Löhnen, Gewinnen etc zusammensetzt
>
Reallohnsteigerung im Gleichklang mit Produktivitätssteigerungen.
(Leider war in den letzten 20 Jahren das Gegenteil der Fall: die
Nettolohnquote fiel von 54% auf 46% am Volkseinkommen. Diese Entwicklung
ist sowohl ungerecht - Stagnation der Löhne bei wachsender Wirtschaft -
als auch schlecht für das Sozialsystem.)
>
Erhöhung der Erwerbsquote
>
Rückkehr zur Vollbeschäftigungspolitik, um die Einnahmen des
Staates zu erhöhen
Die
Unabhängigen Gewerkschafter appellieren an ÖGB- und GÖD-Spitzenfunktionäre
ihr politisches Taktieren in Sachen Pensionsreform zu beenden, und mit
aller Energie eine faire, ausgewogene, und den Vertrauensschutz aller
ArbeitnehmerInnen ernst nehmende Pensionsreform einzufordern. Das dabei
entstehende Modell müsste nach eingehender Diskussion einer
Volksabstimmung unterzogen werden.
Beschlossen
von der Bundeskonferenz der UGÖD 2004 |

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17 Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen
10-Mai.2004
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GrüngewerkschafterInnen
kritisieren neuen Soziallandesrat:
"Absage an Kollektivvertrag ist falsches Signal"
Als "unverständliches und falsches Signal"
kritisieren die grünen GewerkschafterInnen die Ankündigung von
Soziallandesrat Erwin Buchinger, wonach der Kollektivvertrag
für Sozialberufe in Salzburg nicht umgesetzt werden soll.
"Seit
Jahren werden Menschen in Sozialberufen mit
Sonntagsredenabgespeist", sagt AUGE-Sprecher Robert
Müllner. "Der neue Soziallandesrat erklärt gleich nach
seinem Amtsantritt, dass der zwischen Gewerkschaften und
Arbeitgeberverband mühsam ausverhandelten Kollektivvertrag
nicht angewendet wird und bemüht gleichzeitig Floskeln wie
´Qualität´ und ´Kundenzufriedenheit´ im Sozialbereich.
"Da wird die wachsende Empörung unter betroffenen
ArbeitnehmerInnen nachvollziehbar." Gefordert sei jetzt die
gesamte Landesregierung, denn es gehe darum, dass rasch die
nötigen Mittel aus dem Budget zur Verfügung gestellt werden.
Schätzungen gehen von 6,3 Millionen Euro Mehrkosten aus, die
dem Land durch die Einführung des Kollektivvertrages entstehen
würde. Dieses Geld wäre aber gut investiert, sagt Robert
Müllner. "Auch HeimhelferInnen und PflegerInnen
haben ein Recht auf faire Löhne."
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16 Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und unabhängige
Gewerkschafterinnen
21-Jan.2004
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AUGE-Betriebsrätin
Jutta Tischler: Hunderte MitarbeiterInnen durften ihre Stimme
nicht abgeben. Wahlbeteiligung offiziell bei 30 Prozent.
Aufklärungsbedürftige
Vorgänge bei AK-Wahl im St.-Johanns-Spital
Chaotische
Zustände herrschten von Dienstag bis Donnerstag bei den
AK-Wahlen im St.-Johanns-Spital. Hunderte MitarbeiterInnen, die
ihre Stimme abgeben wollten, wurden von der Wahlkommission
zurückgewiesen, weil sie nicht in den Wählerlisten
aufschienen. Die Gründe dafür liegen noch im Dunkeln.
Möglicherweise waren für diese MitarbeiterInnen Wahlkarten
ausgestellt worden, ohne dass diese solche beantragt hatten. In
der Briefe-Flut im Vorfeld der AK-Wahl könnten die Betroffenen
die Wahlkarte übersehen und mit anderen Werbesendungen
weggeworfen haben.
Jutta
Tischler Betriebsrätin der Alternativen, Unabhängigen und
Grünen GewerkschafterInnen (AUGE): „Es ist unfassbar, was
hier passiert ist. Belegschaften von ganze Abteilungen wie der
Informatik, der Pathologie, dem Zentralbereich Medizin,
Rechnungsabteilung, Personalstelle
oder Labor
waren nicht im Wählerverzeichnis enthalten.“ Selbst wenn für
alle diese Personen Wahlkarten ausgestellt worden wären, sei
der Grund dafür nicht nachvollziehbar, so Tischler.
Üblicherweise würden Wahlkarten für MitarbeiterInnen
beantragt, die auf Urlaub sind.
Tischler
wertet die Vorgänge als „dubios und aufklärungsbedürftig“.
Infolge der Zurückweisung von Hunderten MitarbeiterInnen habe
die Wahlbeteiligung im St.-Johanns-Spital nur 30 Prozent (bei
rund 2.500 Wahlberechtigten). In der
Christian-Doppler-Klinik hätten hingegen 58% der
MitarbeiterInnen ihre Stimme abgegeben.
Nach
Rücksprache mit der Wahlleitung versuchten Tischler und ihre
AUGE-KollegInnen, die verärgerten MitarbeiterInnen dazu zu
animieren, ihre Stimme direkt in der AK abzugeben. Dies ist noch
bis 6. Februar möglich, auch wenn die zugesandte Wahlkarte
irrtümlich bereits weggeworfen wurde.
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15 Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und unabhängige
Gewerkschafterinnen
21-Jan.2004
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AK-Wahl:
GrüngewerkschafterInnen wollen drittstärkste Kraft werden
Ein
Zugewinn von drei auf fünf Mandate in der AK-Vollversammlung
sowie ein Sitz im AK-Vorstand. Das sind nach Spitzenkandidat
Robert Müllner die Ziele der Alternativen, Unabhängigen und
Grünen GewerkschafterInnen (AUGE) bei der AK-Wahl. Zudem will
sich die AUGE als drittstärkste Fraktion im Salzburger
ArbeitnehmerInnenparlament etablieren.
Mehr
als 90 Anträge haben die GrüngewerkschafterInnen in den
vergangenen fünf Jahren in der Vollversammlung der AK-Salzburg
eingebracht. Über 80 Prozent dieser Anträge wurden angenommen
und somit in die Sachpolitik umgesetzt. Robert Müllner: „Das
zeigt, dass eine kleine Fraktion den Kurs der Arbeiterkammer
maßgeblich mitbestimmen kann. Voraussetzung dafür sind
MandatarInnen, die fest im Berufsleben verankert sind und ihre
Verantwortung als ArbeitnehmerInnenvertreterInnen ernst nehmen.“
Die
GrüngewerkschafterInnen wollen folgende Anliegen in die
Arbeiterakmmer einbringen und umsetzen.
-
Effektive
Wirtschaftsförderung.
Eine auf wiederholte Initiative der AUGE durchgeführte
Studie der AK ergab, dass die nach dem Gießkannenprinzip
und noch dazu intransparent vergebene Wirtschaftsförderung
des Landes keine nachhaltige Wirkung zeigt. Zentrale
Kriterien für die Wirtschaftsförderung müssen
zusätzliche Arbeits- und Ausbildungsplätze sein.
Wirtschaftswachstum alleine ist zu wenig.
-
Maßvolle
Reformen im Gesundheitsbereich.
Eine Ausgliederung der Landeskrankenanstalten löst noch
keine Probleme. Besonders jene Berufsgruppen, die keine
starke Lobby haben, kämpfen weiterhin mit
Überbeanspruchung und Burn-Out. Es ist kein Zufall, dass
keine der anvisierten Reformen im Gesundheitsbereich auf
eine Behebung des Pflegenotstandes abzielt.
-
Konsequente
Frauenförderung.
Chancengleichheit ist nach wie vor nur
ein Schlagwort, Realität sind Doppelbelastungen und
geringerer Verdienst. Die AK Salzburg soll ein Beispiel für
andere gesellschaftliche Bereiche geben. Auf Antrag der AUGE
soll die Fraktionsförderung innerhalb der Arbeiterkammer
künftig an die Frauenquote der KammerrätInnen gekoppelt
werden.
-
Passives
Wahlrecht für alle ArbeitnehmerInnen. Wer in
Österreich lebt und arbeitet, soll auch die Möglichkeit
haben, sich als InteressensvertreterIn wählen zu lassen.
Vor dem Europäischen Gerichtshof hat die AUGE mit diesem
Standpunkt recht bekommen. Die Umsetzung des Urteils durch
die AK lässt aber auf sich warten.
- Mehr
Unterstützung für NGOs. Die AUGE
arbeitet eng mit verschiedenen
Nicht-Regierungsorganisationen zusammen und stellt diesen
auch ihr Mandat in der AK als Sprachrohr zur Verfügung,
z.B. dem Sozialstaatsvolksbegehren, ATTAC, der
STOP-GATS-Kampagne. Zuletzt brachte die AUGE den Antrag ein,
dass Stadt und Land Salzburg mit Sozialinitiativen
mittelfristige Fördervereinbarungen abschließen sollen, um
diese nicht in der Rolle der BittstellerInnen zu lassen,
sondern ihnen zumindest Planungssicherheit zu bieten.
AUGE-
KandidatInnen für die AK-Salzburg
Auf
der AUGE-KandidatInnen-Liste befinden sich gleichberechtigt
österreichische und ausländische Frauen und Männer. Der so
genannte „Reissverschluss“ wird bis Platz 30
eingehalten.
1.
Robert
Müllner, Schlosser und stv. Betriebsratsvors. der Firma MACO
2.
Jutta
Tischler, Bürokauffrau, Betriebsrätin im St.-Johanns-Spital
3.
Gabi
Wenghofer, Krankenschwester, Betriebsratsvors. der Diakonie
Salzburg
4.
Cenigz
Eroglu, Jugendbetreuer
5.
Birgit
Schatz,
Landesgeschäftsführerin Die Grünen Salzburg
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14 Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen
21-Jan.2004
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GrüngewerkschafterInnen
setzen sich in Salzburger Arbeiterkammer durch:
„Mittelfristige“
für Sozialvereine
Für
Salzburgs Sozialvereine soll es künftig längerfristige
Fördervereinbarungen geben, wie sie zuletzt in der Stadt
Salzburg auch für elf Kultreinrichtungen abgeschlossen wurden.
Diese Forderung hat der Sozialausschuss der Salzburger
Arbeiterkammer heute Mittwoch auf Antrag der Alternativen,
Unabhängigen und Grünen GewerkschafterInnen (AUGE)
beschlossen.
Solche
Finanzierungsvereinbarungen wurden vom Land immer wieder
zugesagt und auch ins Regierungsprogramm der ablaufenden
Legislaturperiode übernommen, aber dann nie umgesetzt. Der
Beschluss sieht vor, dass die AK bei den Sozialvereinen die
Probleme mit der derzeitigen Finanzierungsweise erhebt, Vorschläge
zusammenfasst und die Ergebnisse der Erhebung gesammelt dem Land
Salzburg als Forderungskatalog überreicht.
„Wir
sind zuversichtlich, dass die Anliegen der Sozialvereine beim
Land auch nach den Wahlen Gehör finden werden“, sagt
AUGE-Sprecher Robert Müllner. „Mittelfristige
Fördervereinbarungen sind das Mindeste was das Land tun kann,
um den Sozialvereinen Planungssicherheit zu bieten. Außerdem
würden ein enormer bürokratischer Aufwand sowie die
nervenaufreibenden, alljährlichen Verhandlungen wegfallen. Zeit
und Energie, die die Mitarbeiter in den Sozialvereinen, lieber
ihren Klienten widmen würden“, so Müllner.
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13
Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen
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Grüngewerkschafter
Müllner:
Sachthemen
statt Personenkult im AK-Wahlkampf
Als
„mehr als unglücklich“ bezeichnet Grüngewerkschafter
Robert Müllner die Vorgangsweise von AK-Präsident Siegfried
Pichler, der in Vorwahlzeiten Feuerzeuge und Getränkedosen mit
seinem Konterfei in Salzburger Betrieben verteilen lässt. Und
das auf Kosten des AK-Budgets. „Die Argumentation, dass damit
die Wahlbeteiligung gehoben werden soll, greift überhaupt nicht“,
so Müllner. „Als Präsident einer überparteilichen
Institution müsste Pichler folgerichtig die Spitzenkandidaten
aller Fraktionen affichieren lassen. Die Arbeiterkammer ist
schließlich die Vertretung aller ArbeitnehmerInnen“. Er hoffe
jedenfalls, dass der Persönlichkeitswahlkampf Pichlers nicht
zum Personenkult verkomme.
AUGE-Spitzenkandidat
Müllner ruft die jeweiligen Fraktionen dazu auf, im Wahlkampf
Sachthemen in den Vordergrund zu stellen. In einer Zeit, wo die
ArbeitnehmerInnen von der Regierung mit so schweren Belastungen
konfrontiert werden, erwarten die AK-Mitglieder, dass sich die
Kammer ihrer Probleme annimmt. Parteipolitischer Hickhack sei in
dieser Situation völlig unangebracht.
Müllner
verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die AUGE
(Alternative Unabhängige und Grüne GewerkschafterInnen) seit
den letzten AK-Wahlen rund 90 Anträge im Interesse der
ArbeitnehmerInnen in der Vollversammlung eingebracht hat. Drei
Vierteil der Anträge seien auch angenommen worden. „Das
zeigt, dass man auch als Kleinfraktion den Kurs der AK
maßgeblich mitbestimmen kann.
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12
Medieninformation
der AUGE/UG – Alternative, Grüne und Unabhängige
Gewerkschafterinnen
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Frauenanteil
bei wahlwerbenden Fraktionen höchstens 20 Prozent. Nur auf
Liste der AUGE herrscht Geschlechterparität.
Salzburger
Arbeiterkammer bleibt Männer-Club
Wie
auch immer die Wählerinnen und Wähler entscheiden werden, ein
Sieger der AK-Wahl steht jetzt schon fest: Die Vollversammlung
der Salzburger Arbeiterkammer wird auch nach dem 6. Februar fest
in Männerhand bleiben. Ein Blick auf die KandidatInnen-Listen
der wahlwerbenden Fraktionen zeigt, dass einzig bei den
Alternativen,
Unabhängigen und Grünen GewerkschafterInnen (AUGE)
Geschlechter-Parität herrscht. Bei allen anderen derzeit in der
Vollversammlung vertretenen Fraktionen beträgt der Frauenanteil
jeweils unter 20 Prozent.
Bei
der FSG sind von 140 KandidatInnen auf der Liste nur 26 Frauen,
beim ÖAAB sind von 64 KandidatInnen nur 10 Frauen, bei den
Freien Arbeitnehmern stehen bei 26 KandidatInnen nur 5 Frauen
auf der Liste. Im Gegensatz dazu wird auf der Liste der AUGE bis
Platz 30 der so genannte „Reissverschluss“ eingehalten und
von insgesamt 34 Kandidatinnen sind 15 Frauen.
AUGE-Kammerrätin
Jutta Tischler: „Es ist beschämend, dass eine so
fortschrittliche Organisation wie die Arbeiterkammer in der
Frage der Gleichstellung ein derart desolates Bild bietet.“
Die AUGE hat deshalb schon vor Monaten einen Antrag eingebracht,
demzufolge die Fraktionsförderung an eine Frauenquote gekoppelt
werden soll. Es bestehe überhaupt kein Zweifel, dass es
genügend qualifizierte Frauen gibt, die ein politisches Amt
ausüben könnten. Zumal gerade die Fraktionen in der AK über
die entsprechenden Apparate verfügen, um Frauen auch an
Spitzenpositionen heranzuführen, so Tischler. „Faktum ist,
dass die Gleichberechtigung beim Geld beginnt. Der Wille, dieses
Geld - und damit auch die Macht - den Frauen zukommen lassen,
ist bei den anderen Fraktionen nicht erkennbar.“
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11
Medieninformation
der AUGE/UG – Alternative, Grüne und unabhängige
Gewerkschafterinnen
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Kleinfraktion
bestimmt Kurs der AK maßgeblich mit
Eine
Steigerung von drei auf fünf Mandate in der Vollversammlung
sowie ein Mandat im Vorstand. Das ist laut Spitzenkandidat
Robert Müllner das erklärte Wahlziel der Alternativen
Unabhängigen und Grünen GewerkschafterInnen (AUGE) bei den
Arbeiterkammer-Wahlen vom 26. Jänner bis 6. Februar 2004. Die
AUGE ist seit 1994 in den Gremien der Salzburger Arbeiterkammer
vertreten. Unzufrieden mit den anderen Gewerkschaftsfraktionen,
die oft nur Beschlüsse ihrer Parteien exekutieren, hat sich die
AUGE als unabhängige Gewerkschaft ohne Parteibuch und
Fraktionszwang als konstruktive Opposition in der Salzburger AK
etabliert.
„Wir
haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass man auch als
relativ kleine Fraktion den Kurs der AK maßgeblich mitbestimmen
kann“, erklärt Robert Müllner. „Von 94 Anträgen, die wir
in der Vollversammlung eingebracht haben, wurden ????
angenommen. Weil uns gute Sachpolitik wichtig ist, arbeiten wir
auch mit verschiedenen Nicht-Regierungs-Organisationen zusammen,
denen wir unser Mandat in der AK auch als Sprachrohr anbieten.“
Als Beispiel dafür nennt Müllner den erfolgten Schulterschluss
zwischen Arbeiterkammer und NGOs im Rahmen der Proteste gegen
die Politik des World Economic Forums. „Diese Zusammenarbeit
wäre ohne unsere Initiative nicht möglich gewesen.“
Besonders
wichtig für das Selbstverständnis der AUGE ist, dass sich auf
der Liste der KandidatInnen gleichberechtigt Frauen und Männer
und ebenso in Österreich Geborene und MigrantInnen befinden.
Die meisten von ihnen setzen sie sich schon viele Jahre als
BetriebsrätInnen wirksam für die Interessen der
ArbeitnehmerInnen ein. Neben dem gelernten Schlosser Robert
Müllner (stellvertretender Betriebsratsvorsitzender der
Beschläge-Firma MACO) sind dies insbesondere die diplomierte
Gesundheits- und Krankenschwester Gabi Wenghofer
(Betriebsratsvorsitzende der Diakonie Salzburg) sowie die
gelernte Bürokauffrau Jutta Tischler (Betriebsrätin in den
Salzburger Landeskliniken).
Anbei
finden Sie die eingereichte Liste der AUGE-KandidatInnen.
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10
Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen
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Pflegepersonal
noch immer ohne Kollektivvertrag
AUGE-Betriebsrätinnen
fordern Sicherstellung von Dienstnehmerrechten bevor über neue
Rechtsform der Salzburger Spitals-Holding entschieden wird.
„Damit würde
nur ein Missstand prolongiert. Aus Dienstnehmersicht könnten
wir dieser Konstruktion nicht zustimmen.“ So kommentieren die
AUGE-Betriebsrätinnen im St.-Johanns-Spital die Festlegung der
ÖVP-Regierungsmitglieder auf eine neue Rechtsform für die
Landeskliniken. Die Landeskliniken sollen nach Plänen der ÖVP
im Zuge der Ausgliederung nicht in eine Aktiengesellschaft
umgewandelt werden, sondern in eine Gemeinnützige Gesellschaft
mit beschränkter Haftung. Mit dieser Rechtsform sei
gewährleistet, dass alle Spitalsmitarbeiter auch
Landesbedienstete bleiben. „Solange kein
Generalkollektivvertrag für Krankenhaus-Bedienstete vorliegt“
- so die ÖVP in ihrer am Montag veröffentlichten Erklärung -
biete die Variante Gemeinnützige Gesmbh, „die größte
Rechtssicherheit“
Dazu
AUGE-Betriebsrätin Jutta Tischler: „Wenn es keinen
Kollektivvertrag gibt, dann ist es allerhöchste Zeit, dass
einer gemacht wird. Eigentlich ist es ein Skandal, dass es noch
immer keinen gibt. Für uns ist es nicht einsichtig, warum wir
einer Rechtsform zustimmen sollten, deren größter Vorzug darin
liegt, dass die Leute von der Pflege aufwärts weiter ohne
Kollektivvertrag arbeiten können.“
Skeptisch
äußerste sich Jutta Tischler in Bezug auf die angekündigte
Mitbeinbeziehung der Mitarbeiter in den
Umstrukturierungsprozess. Im neu gewählten Betriebsrat ist noch
in keiner Sitzung über die geplante Ausgliederung informiert
worden. Der Zentralbetriebsratsvorsitzende .... Treschnitzer
hatte auf wiederholte Nachfragen der AUGE-Betriebsrätinnen
stets erklärt, er wisse über Ausgliederung auch nicht mehr als
in den Medien stehe. „Dass Treschnitzer nun einräumt, er habe
mit Frau Landesrätin Haidinger verhandelt und hier die
Umwandlung der Spitalsholding in eine Gemeinnützige Gesmbh zum
Wohle der Bediensteten „erreicht“. (Hat er das so gesagt?)“,
wundert uns sehr“, sagt Jutta Tischler. „Wie soll die
versprochene Miteinbeziehung der Belegschaft funktionieren, wenn
nicht einmal wir als aktive Betriebsrätinnen mit einbezogen
werden?“
Tischler
abschließend: Unserem Informationsstand nach haben die
Erfahrungen in anderen Bundesländern gezeigt, dass durch die
Umwandlung in eine GsmbH Kosten für die Allgemeinheit gestiegen
sind.“ In der kommenden Woche veranstaltet die AUGE im
Sankt-Johanns-Spital eine Informationsabend mit Experten, die
Spitalsausgliederungen in Österreich untersucht haben.
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09
Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen
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Kaprun, 05.
06. 2003
AK
beschließt auf Antrag der Alternativen und Grünen
GewerkschafterInnen:
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Die Gesundheitsagenden im Land müssen konzentriert
werden
-
Die Ausgliederung der Landeskliniken wenigstens so lange
aufzuschieben, bis eine rechtsverbindliche Absicherung der
Beschäftigten vom Land Salzburg vorliegt
Die
8. Vollversammlung Salzburger Arbeiterkammer hat sich heute auf
Antrag der AUGE dafür ausgesprochen, dass die Gesundheitsagenden
innerhalb der Landesregierung in einem Ressort zusammengefasst
werden. „Die derzeitige Aufsplittung auf mehrere Ressorts führt
zu Mehrgleisigkeiten. Entscheidungsstrukturen sind für die
betroffenen ArbeitnehmerInnen und deren VertreterInnen nicht immer
nachvollziehbar. Wir sind froh, dass die Arbeiterkammer mit diesem
Beschluss ein Signal in Richtung Bündelung von Kompetenzen und
Verantwortung gesetzt hat“, erklärte Fraktionssprecher Robert
Müllner im Anschluss an die Vollversammlung.
Ein
weiterer Beschluss, der heute auf Antrag der AUGE gefasst wurde,
betrifft die Ausgliederung der Landeskrankenanstalten. Demnach
soll die Ausgliederung wenigstens so lange aufgeschoben werden,
bis eine rechtsverbindliche Absicherung der Beschäftigten von
Seiten des Landes vorliegt. Derzeit liegen nur
Absichtserklärungen vor. „Wir erwarten, dass sowohl die
derzeitigen, als auch die künftigen Bediensteten im Landesdienst
sind. Außerdem muss den Belegschaftsvertretern ein
Mitspracherecht im Aufsichtsrat eingeräumt werden“, erklärte
Müllner.
Die
AUGE fordert darüber hinaus die politisch Verantwortlichen im
Land auf, eine Evaluierung der volkswirtschaftlichen Auswirkungen
der Ausgliederung durchführen zu lassen. Untersucht werden sollen
zudem mögliche Auswirkungen auf die Betreuung der Patienten. „Bei
der bis jetzt bekannten Vorgangsweise sei zu befürchten, dass
sich die Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen
längerfristig verschlechtern und der gesetzliche
Versorgungsauftrag mittelfristig darunter leiden werde.
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08
Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
Unabhängige Gewerkschafterinnen
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Salzburg,
10. 11. 2003
AUGE/UG
forciert Gleichstellung von Männern und Frauen in der
Arbeiterkammer
Gender
Mainstreaming bei AK-Fraktionsförderung
Der
Gleichstellung von Männern und Frauen innerhalb der
Arbeiterkammer Salzburg will die AUGE/UG mit einem Antrag an die
9. Vollversammlung am Mittwoch den 12. November zum Durchbruch
verhelfen. Demnach soll künftig die Fraktionsförderung erst
dann in voller Höhe ausbezahlt werden, wenn die Hälfte der
KammerrätInnen in den jeweiligen Fraktionen Frauen sind. Wird
dieser Anteil nicht erreicht, sollen die Fraktionsmittel um den
entsprechenden Prozentsatz verringert ausbezahlt werden.
Robert Müllner,
Fraktionsvorsitzender der AUGE/UG: „Wir sind sehr
zuversichtlich, dass dieser Antrag angenommen wird. Erst
kürzlich hat AK-Präsident Siegfried Pichler angeregt, Anträge
unter Gender Mainstreaming Kriterien zu stellen.“ Die AUGE/UG,
so Müllner unterstützte diesen Kurs voll und ganz. Die
Arbeiterkammer, könne zur Vorreiterin in Sachen echter
Gleichstellung werden. Im Gegensatz zu anderen
gesellschaftlichen Institutionen habe gerade die Arbeiterkammer
Salzburg immer wieder bewiesen, dass sie Ankündigungen auch
entsprechende Taten folgen lasse.
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07
Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen
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Grüngewerkschafter
Müllner: Wer diese ÖBB-Reform unterstützt, ist kein
Koalitionspartner. Allein in Salzburg 4,5 Millionen Euro weniger
für Personenbeförderung.
Bahnreform
macht Nahverkehr kaputt
Die angestrebte
Bahnreform stelle nicht nur einen massiven Eingriff in das
Arbeitsrecht der Bediensteten dar, sondern werde auch den
Personennahverkehr massiv schädigen. Aus diesen Gründen, so
Robert Müllner von den Alternativen, Grünen und Unabhängigen
GewerkschafterInnen Salzburg (AUGE/UG) erscheine der Streik der
EisenbahnerInnen auch im Nachhinein als völlig gerechtfertigt.
„Derzeit wird
der Personenverkehr zum Großteil über den Güterverkehr
finanziert, weil dieser eben mehr Mittel erwirtschaftet“, so
Müllner. „Die Reform sieht aber eine Aufteilung in vier
Bereiche vor, sodass z. B. der Güterverkehr den Personenverkehr
nicht mehr stützen dürfte Allein in Salzburg würden dem
Personennahverkehr somit jährlich rund 4,5 Millionen Euro
fehlen.“ Die fehlenden Millionen für den
Personennahverkehr könnten nur kompensiert werden, indem
weniger Züge fahren, indem die Preise erhöht werden oder indem
das Land Finanzmittel zuschießt.
Robert Müllner:
„Sowohl Landeshauptmann Franz Schausberger als auch seine
Stellvertreterin Gabi Burgstaller sollen offen sagen, ob sie die
angestrebte ÖBB-Reform unterstützen. Ich als
Grüngewerkschafter kann mir jedenfalls keine Koalition mit
einer Partei vorstellen, die sich weder für den Nahverkehr noch
für die Interessen der ÖBB-Beschäftigten einsetzt.“
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06
Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen
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Neue
Führungsstruktur für Spitalsholding ist Etikettenschwindel
Mit der von ÖVP
und SPÖ als „neu“ titulierten Führungsstruktur für die
Landeskrankenanstalten werde sich nichts ändern. Anstelle von
zwei Geschäftsführern soll es künftig „einen
hauptverantwortlichen Geschäftsführer“ und „einen
hauptverantwortlichen Prokuristen“ geben. Ihre
Tätigkeitsbereiche bleiben aber im Wesentlichen unverändert. Und
wenn sich die beiden nicht einig sind, so soll die Entscheidung an
den Aufsichtsrat und somit an die Politik delegiert werden. Für
Jutta Tischler, AUGE-Kammerrätin und zugleich Betriebsrätin im
St.-Johanns-Spital ist die angeblich „neue“ Führungsstruktur
reiner Etikettenschwindel.
„Das Einzige,
das sich wirklich geändert hat, ist die Rechtsform. Von dem
angekündigten Schlankerwerden und finanziellen Einsparungen bei
der Führungsstruktur ist nichts zu erkennen.“ Bedenklich sei
außerdem, dass Nebentätigkeiten von Geschäftsführer und
Prokurist nicht dezitiert verboten werden, sondern lediglich durch
den Eigentümer „zu genehmigen“ sind. „Da wird schon wieder
ein Hintertürl für Nebentätigkeiten aufgemacht“, befürchtet
Tischler. „Als ob die Führung der Landeskrankenanstalten kein
Full-Time-Job wäre.“
Verärgert
ist Tischler, dass die Entscheidung über die Führungsstruktur
der Holding – entgegen den Ankündigungen - allein von der
Politik getroffen wurde. Weder Mitarbeiter noch die Betriesräte
wurden hier einbezogen. Das lasse für die weitere Vorgangsweise
bei der Umstrukturierung nichts Gutes erahnen.
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05
Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und unabhängige
Gewerkschafterinnen
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AMBULANZGEBÜHR
ENDGÜLTIG INPRAKTIKABEL
Utl:
Die dritte Novellierung der Ambulanzgebühren führt die
"Krankensteuer"
ad
absurdum
"Ambulanzgebühr
noch patientenfreundlicher" Mit diesem Slogan wirbt die
Bundesregierung für die dritte
Novellierung der Ambulanzgebühren innerhalb eines Jahres, mit
der die Gebühr nun völlig ad absurdum geführt wird. Jutta
Tischler, AK-Kammerrätin der Alternativen und Grünen
GewerkschafterInnen in Salzburg und selbst im Landeskrankenhaus
beschäftigt, erklärt weshalb:
"Eine
,unzureichende Versorgung' - so steht es im Text der dritten
Gesetzesnovelle - führt zur Befreiung von der Ambulanzgebühr.
Diese Regelung zieht nach sich, dass die Krankenhäuser beinahe
alle PatientInnen von der Gebühr befreien müssen. Denn die
meisten PatientInnen kommen mit einem Überweisungsschein in die
Ambulanz. Dieser ist zugleich ein ärztlich dokumentierter
Beweis, dass die PatientInnen aufgrund, unzureichender
Versorgung' gezwungen sind, die Ambulanz aufzusuchen."
Jutta
Tischler weiter: "Durch diesen Passus im Gesetzestext
werden die Krankenhäuser so viele PatientInnen von der Gebühr
befreien müssen, dass selbst
der grösste Verfechter der Gesetzesnovelle einsehen muss, dass
diese Regelung ein Reinfall ist. Der von der Regierung
gewünschte Lenkungseffekt wurde durch die Ambulanzgebühr nicht
erreicht und den Krankenhäusern hat die Ambulanzgebühr
lediglich einen enorm hohen Verwaltungsaufwand beschert."
Daher
fordern die Alternativen und Grünen GewerkschafterInnen:
"Es
muss endlich Schluss seine mit dieser Tragikomödie in
Fortsetzungen. Statt weiter Geld in diese unsinnige
Krankensteuer zu investieren, sollte die Regierung endlich
eingestehen, dass diese Gebühr von Anfang an ein totaler
Misserfolg ist."
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04
Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und
unabhängige Gewerkschafterinnen
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Grüngewerkschafterin
deckt Flop mit Ambulanzgebühr auf
Die
dritte Gesetzesnovelle zur Ambulanzgebühr dürfte wohl die
letzte gewesen sein. "Eine ,unzureichende Versorgung“ -
so steht es im Text – „führt zur Befreiung von der
Ambulanzgebühr“. Diese Regelung zieht aber nach sich, dass
die Krankenhäuser beinahe alle PatientInnen von der Gebühr
befreien müssen.
Entdeckt
hat diesen Passus, der die Ambulanzgebühr ad absurdum führt,
die AK-Kammerrätin und Grüngewerkschafterin Jutta Tischler. Da
Tischler im Landeskrankenhaus Salzburg tätig ist, lag für sie
der Flop mit der Ambulanzgebühr auf der Hand. „Die meisten
PatientInnen kommen mit einem Überweisungsschein in die
Ambulanz. Dieser ist zugleich ein ärztlich dokumentierter
Beweis dafür, dass die PatientInnen aufgrund ,unzureichender
Versorgung' gezwungen sind, die Ambulanz aufzusuchen.“
Fazit:
Die Krankenhäuser werden so viele PatientInnen von der Gebühr
befreien müssen, dass
selbst
der größte Verfechter der Gesetzesnovelle einsehen muss, dass
diese Regelung ein Reinfall ist. „Wenn das Sozialministerium
jetzt schweigt, so wundert mich das nicht“, sagt Jutta
Tischler. „Der von der Regierung gewünschte Lenkungseffekt
wurde durch die Ambulanzgebühr nicht erreicht. Sie hat den
Krankenhäusern lediglich einen enorm hohen Verwaltungsaufwand
und Mehrkosten beschert."
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03
Medieninformation
der AUGE/UG – Alternative, Grüne und unabhängige
Gewerkschafterinnen
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Grüngewerkschafter
gegen Filetierung der AUVA
Nach
dem Scheitern der Koalitionsverhandlungen zwischen den Grünen
und der ÖVP werden nun immer mehr Details und Hintergründe
bekannt. So plant die ÖVP eine Zerschlagung der AUVA
(Allgemeine Unfallversicherungsanstalt).
Die
AUVA ist die soziale Unfallversicherung für rund 3 Millionen
Erwerbstätige, 1,3 Millionen Schüler und Studenten sowie
325.000 Selbständige.
Im
Detail sieht der Plan so aus, dass die Unfallkrankenhäuser den
Krankenversicherungen übertragen werden sollen. Die
Rehabilitationseinrichtungen würden an die
Pensionsversicherungen gehen. Die Unfallprävention wiederum
soll an das Arbeitsinspektorat im Wirtschaftsministerium
abgegeben werden, das jetzt schon total überfordert ist.
Die
Pläne der ÖVP gehen aber weit über eine bloße
Umstrukturierung hinaus, so Robert Müllner von den Alternativen
und Grünen Gewerkschaftern (AUGE). „Tatsächlich handelt es
sich um eine Filetierung. wobei den Krankenversicherungen ein
noch größeres Defizit aufgebürdet würde. Und dem
angeschlagenen Sozial- und Gesundheitssystem würden unter dem
Titel der Senkung der Lohnnebenkosten plötzlich rund 1 Mrd Euro
entzogen.“ Diese müssen zusätzlich von den ArbeitnehmerInnen
aufgebracht werden, befürchtet Müllner.
Betroffen
von der Zerschlagungen der AUVA wären kurioserweise auch die
Unternehmen. Denn der AUVA-Beitrag von 1,4%, der bisher von den
Unternehmen bezahlt wurde, diente als Haftpflichtversicherung,
damit die Beschäftigten im Fall von Arbeitsunfällen keine
Regressansprüche an die Unternehmen stellen konnten. Wie diese
Haftung in Zukunft geregelt werden soll, konnte die ÖVP in den
Koalitionsverhandlungen nicht beantworten.
Verwundert
äußerte sich Müllner über die Untätigkeit von Kammern und
Gewerkschaften in dieser Sache. Die Pläne müssten aufgrund der
vorangegangen Verhandlungen sowohl der FSG als auch dem ÖAAB
bekannt sein. „Es ist in keiner Weise nachvollziehbar, dass
Gewerkschafter tatenlos zusehen, während auf die Arbeitnehmer
neue Belastungen zukommen. Ganz abgesehen davon, dass noch
völlig offen ist, was mit den derzeit 5.000 Beschäftigten der
AUVA geschieht.“
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02
Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und unabhängige
Gewerkschafterinnen
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Grüner
Erfolg bei Betriebsratswahlen im Landeskrankenhaus
Die
alternativen und grünen GewerkschafterInnen (AUGE) erreichten
bei den Betriebsratswahlen im St.-Johanns-Spital (vom 25. bis
27. November) einen Stimmenanteil von 18 Prozent. Dieser Erfolg
übertrifft alle selbst gestecken Erwartungen und ist umso
bemerkenswerter, als die AUGE erstmals im St.-Johanns-Spital
kandidierte und gleich 4 von insgesamt 20 Mandaten erreichte. 11
entfielen auf die Fraktion Christlicher Gewerkschafter, 5 auf
die Sozialistische Gewerkschafter. Die GrüngewerkschafterInnen
haben sich damit auf Anhieb als dritte Kraft im Betriebsrat des
mit 3.800 Beschäftigten größten Krankenhauses im Land
Salzburg detabliert.
Jutta
Tischler, Spitzenkandidatin der AUGE im St.-Johanns-Spital,
wertet diesen Erfolg als klaren Auftrag, endlich Maßnahmen für
eine Verbesserung des Betriebsklimas zu setzen: "Die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden zuletzt über
Veränderung völlig im Unklaren gelassen.“ Das Wahlergebnis
sei einerseits ein Signal an das Land Salzburg als Arbeitgeber,
zum anderen aber auch als Feedback an den Betriebsrat für seine
bisherige Arbeit zu sehen.
DIE
AUGE wird sich vor allem für Transparenz in der
Betriebsrats-Arbeit einsetzen und will mit allen Seiten
konstruktiv zusammen arbeiten, betonte Tischler. Die
Beschäftigen sollen endlich in die Entscheidungsfindung bei
Umstruktierungen einbezogen werden.
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01
Medieninformation der AUGE/UG – Alternative, Grüne und unabhängige
Gewerkschafterinnen
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Erstmals
Grüne KandidatInnen bei Betriebsratswahlen in Landeskliniken
Bei
den Betriebsratswahlen im St. Johanns-Spital und an der
Christian-Doppler-Klinik am 25., 26. und 27. November werden
sich erstmals auch die Alternativen und Unabhängigen
GewerkschafterInnen (AUGE) der Abstimmung stellen. Gute Chancen
rechnet sich die AUGE mit ihrer Spitzenkandidatin, der
Kammerrätin Jutta Tischer, im St. Johanns-Spital aus, wo rund
3.800 Bedienstete ihre Vertretung wählen. In der
Christian-Doppler-Klinik führt mit Dolores Prüll ebenfalls
eine Frau die KandidatInnenliste an.
Gerade
an den Landeskliniken hat sich das Betriebsklima in den letzten
Jahren verschlechtert. Eine Ursache dafür liegt in den
zunehmende Belastungen von MitarbeiterInnen. Zum anderen führt
die vorherrschende Intransparenz bei Entscheidungen der
Führungsebene zu Unsicherheit und Unzufriedenheit. Die AUGE
fordert deshalb:
·
Veränderungen im
Betrieb müssen frühzeitig an die MitarbeiterInnen
herangetragen werden. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf
die mögliche Umwandlung des Sankt-Johanns-Spital in eine
Kapitalgesellschaft
·
Die Aus- und
Weiterbildung des Verwaltungsdienstes muss gefördert werden.
Der administrative Aufwand für ÄrztInnen und für das
Pflegepersonal nimmt immer mehr zu. Ein aufgewerteter
Verwaltungs- und Sekretariatsdienst kann die im Kernprozess
stehenden KollegInnen deutlich entlasten.
Führungskräfte
müssen ihre Verantwortung gegenüber den MitarbeiterInnen ernst
nehmen und für ein positives Arbeitsklima Sorge tragen.
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