|

Alternative und Grüne GewerkschafterInnen / UG Salzburg
C/O
Robert Müllner, , Tel: 0676 / 911 10 09
Samstrasse 30 A-5023 Salzburg
Mail: robert.muellner@auge-ug.at
www.auge-ug.at
An die 3.
Vollversammlung am 28.10.2009
der Kammer für
Arbeiter und Angestellte Salzburg
Schule und Universitäten
Im Schulbereich
zeigt nicht zuletzt die heftige Diskussion rund um eine
Arbeitszeitverlängerung der LehrerInnen den eklatanten budgetären bzw.
bildungspolitischen Notstand auf.
Auch im Schulbereich hat es die österreichische Bundesregierung
verabsäumt, entsprechend ausreichende budgetäre Mittel zur Verfügung zu
stellen, um die dringendsten Probleme in Österreichs Schulen – Ausbau
von Ganztagsschulen und entsprechende räumliche Investitionen, weitere
Schritte in Richtung Klassenverkleinerung, mehr LehrerInnen vor allem im
Integrationsbereich, Ausbau der Schulsozial- sowie psychologischen
Arbeit – bewältigen zu können.
Im universitären
Bereich ist nach wie vor die vollständige Finanzierung des
Uni-Kollektivvertrags nicht gesichert und fehlen die entsprechenden
Mittel, um die Lehr- und Lernbedingungen von StudentInnen und
WissenschafterInnen zu verbessern.
Die
AUGE/UG stellt daher den
A N T R A G
Die 3. Vollversammlung der AK- Salzburg fordert die
Bundesregierung auf, gemeinsam mit den Ländern entsprechende budgetäre
Mittel auf Bundes-, und Länderebene sicher zu stellen,
Für die
Schule:
-
Statt
Ausweitung der Lehrverpflichtung konsequente Weiterführung der Senkung
der KlassenschülerInnenhöchstzahl auf 20 SchülerInnen pro Klasse,
-
Förderung
innovativer und geschlechtergerechter Lehr- und Lernformen,
-
Ausbau
des Förder- und Integrationsunterrichts (mehr Integrations-, Stütz-
und BegleitlehrerInnen),
-
entsprechende räumliche Adaptierung bzw. Sanierung von Schulgebäuden
-
Ausbau
der flächendeckenden Schulsozialarbeit und der schulpsychologische
Betreuung
-
Deutliche
Ausweitung des Angebots an Ganztagsschulen inklusive entsprechenden
Angeboten an Förderunterricht, Sprachkursen sowie musischen,
sportlichen und kreativen Veranstaltungen.
Für die Universitäten:
-
Bessere
Lehr-, Lern- und Arbeitsbedingungen für WissenschafterInnen,
Studierende und allgemein Bedienstete:
-
Deutliche
Anhebung der Globalbudgets.
-
Ausbau
von Studienplätzen.
-
Verbesserung der räumlichen Situation.
-
Dem
wissenschaftlichen Personal ist eine durchgängige universitäre
Laufbahn zu ermöglichen.
-
Ausreichend finanzielle Mittel für die Inkraftsetzung des
Uni-Kollektivvertrags bereit zu stellen.
Für die AUGE/UG
Robert Müllner |