Alternative und Grüne GewerkschafterInnen / UG Salzburg
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An die 9. Vollversammlung am 24.05.2007

der Kammer für Arbeiter und Angestellte Salzburg

 

Erarbeitung von ergänzenden Modellen der finanziellen Unterstützung bei Qualifizierungsmaßnahmen

Viele Menschen entschließen sich aus den verschiedensten Gründen erst später in einen Sozialberuf zu wechseln. Diese Umschulungen werden durch die verschiedensten Förderungen (Bildungskarenz, Bildungskonto des Landes, Weiterbildungsförderung) unterstützt. Diese Maßnahmen sind zu begrüßen.

Die Ausbildungen für Sozialbetreuungsberufe werden in berufsbegleitenden Modulen angeboten. Oft ist es den Institutionen aber nicht möglich, die Auszubildenden in einem Existenz sichernden Arbeitsverhältnis zu behalten, da sie dem Arbeitgeber durch Praktika monatelang nicht zur Verfügung stehen. Diese Abwesenheitszeiten belasten auch die übrigen Teammitglieder.

Für die Einstellung älterer ArbeitnehmerInnen gibt es eine einjährige 50%ige Übernahme der Lohnkosten durch das AMS.

Eine solche Förderung wäre auch für eine bestimmte Gruppe von Auszubildenden in Sozialberufen sinnvoll, um ihnen eine Existenz sichernde Anstellung zu bieten, sie bereits in der Ausbildungszeit in den Arbeitsprozess zu integrieren und den Arbeitgebern die Möglichkeit zu bieten diese künftige ArbeitnehmerInnengruppe in Zeiten der immer knapper werdenden finanziellen und personellen Ressourcen anzustellen.

 Die AUGE/UG stellt daher den

A N T R A G

Die 9. Vollversammlung der AK- Salzburg beschließt, gemeinsam mit der Wirtschaftskammer, dem AMS und den betroffenen Institutionen Lösungen in Form von speziellen Förderungen zu erarbeiten, die es ermöglichen, Auszubildenden in Sozialberufen zu Existenz sichernden Beschäftigung zu verhelfen.

Für die AUGE/UG

Gabi Wenghofer