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An die 9. Vollversammlung am 24.05.2007 der Kammer für Arbeiter und Angestellte Salzburg
Bleiberecht kurzfristig gesetzlich ermöglichen! Menschen leben und arbeiten in Österreich, Kinder wachsen hier auf, besuchen die Schule. Sie sind NachbarInnen, ArbeitskollegInnen, Freunde. Und dennoch: Ihre Familien werden auseinander gerissen, Kinder und Jugendliche werden rücksichtslos abgeschoben. Menschen, die schon jahrelang vollständig integriert in Österreich leben, sind mit einem Mal von Abschiebung bedroht! Ihnen droht die Abschiebung, wenn das Asylverfahren mit einem negativen Ergebnis beendet wird oder fremdengesetzliche Härten greifen. Auch das Instrument des humanitären Aufenthalts konnte diese Fälle nicht auf befriedigende Art und Weise lösen. Dies obwohl hinlänglich bekannt ist, das wir bereits einen Arbeitskräftemangel haben, z.B. bei den Industriefacharbeitern oder auch bei den Pflegerinnen. Diese Situation ist auch aus humanitären Gründen untragbar! Die AUGE/UG stellt daher den A N T R A G Die 9. Vollversammlung der AK- Salzburg fordert die Bundesregierung auf, bereits integrierten Menschen, die von einer Abschiebung bedroht sind, eine rechtliche Möglichkeit zum Verbleib zu schaffen Für die AUGE/UG Müllner Robert |