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An die 8.Vollversammlung vom 19. Oktober 2006 der Kammer für Arbeiter und Angestellte Salzburg
Pendlerpauschale darf keine unsoziale „Zersiedelungspauschale“ sein Seit den 60iger Jahren hat sich die Zahl der Auspendelnden durch die Siedlungspolitik verdreifacht. Über 70% der PendlerInnen fahren mit dem Auto zum Arbeitsplatz. Sie erhalten dafür das große Pendlerpauschale. Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Arbeitsplatz pendelt, erhält nur das kleine Pauschale. Die Förderung des Pendelverkehrs wird als soziale Maßnahme begründet. Heute ist das in dieser pauschalen Form nicht mehr sozial begründbar, denn sie knüpft nicht an die Höhe des Einkommens an. Was als soziale Maßnahme gedacht war, führt mittlerweile zu massiven Belastungen der AnrainerInnen und Stadtbevölkerung. Zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur werden dadurch notwendig und belasten die Allgemeinheit. Die AUGE/UG stellt daher den A n t r a g Die 8. Vollversammlung der AK-Salzburg beschließt, dass sich die AK-Salzburg für die Verwirklichung folgender Grundsätze einsetzt:
Für die AUGE/UG Hanni Landauer |