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An die 8. Vollversammlung am 19.10.2006 der Kammer für Arbeiter und Angestellte Salzburg Frühförderung in Muttersprache Der Erwerb der fremden Sprache in dessen Land sich Einwanderer niederlassen, ist eine Schlüsselkompetenz für gelingende Integration. Sprachliche Defizite verhindern den Zugang zu anspruchsvolleren beruflichen Handlungsfeldern und damit sozialen Aufstieg. Bisher wird fremdsprachigen Kindern in der Schule nur Unterricht in Deutsch gewährt. Kinder von MigrantInnen sprechen mit ihren Eltern oft Dialekte und beherrschen auch die Muttersprache ungenügend. Um eine fremde Sprache erlernen zu können, ist die grammatikalische Beherrschung der Muttersprache Voraussetzung. Daher ist es notwendig, die fremdsprachigen Kinder zuerst in ihrer muttersprachlichen Kompetenz zu fördern, damit auf diese aufbauend, die für sie fremde Sprache Deutsch erworben werden kann. Die AUGE/UG stellt daher den A N T R A G Die 8. Vollversammlung der AK-Salzburg fordert die Gemeinden, Länder und den Bund auf, Mittel und Ressourcen zur Frühförderung in Muttersprache bereit zu stellen und zweisprachige KindergartenpädagogInnen einzustellen, damit durch die grammatikalische Schulung in der Muttersprache der Erwerb der Sekundärsprache Deutsch in der Vorschulbildung und Pflichtschule erleichtert und gefestigt wird. Für die AUGE/UG Hanni Landauer |