|
An die 8. Vollversammlung am 19.10..2006 der Kammer für Arbeiter und Angestellte Salzburg Sicherstellung der finanziellen Unterstützung bei Qualifizierungsmaßnahmen Über den ESF Ziel 3 wurden durch die Mittelaufteilung über das AMS in den vergangenen 6 Jahren viele Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeitnehmer zu 2/3 mitfinanziert. Eine ESF-Förderung in gleicher Größenordnung kann nicht mehr garantiert werden, da eine Entscheidung über die budgetäre und inhaltliche Zuteilung der ESF-Mittel für den Zeitraum 2007 bis 2013 noch nicht erfolgt ist. Es ist aber absehbar, dass die Mittel gekürzt, wenn nicht gar gestrichen werden. Das bedeutet konkret, dass in einem Betrieb, in dem bisher €200 pro Mitarbeiter pro Jahr in Fortbildung (exklusiv Qualifizierungsförderung) investiert wurden, künftig €600 anfallen würden. Sollte es zu einer ersatzlosen Streichung der Qualifizierungsförderung durch das AMS kommen, würden einen Großteil der Mehrkosten für Fortbildung in Zukunft, durch die Arbeitnehmer selber getragen werden müssen, was in besagtem Fall eine Mehrbelastung von mind. €400 pro Jahr bedeutet. Dies würde, durch die immer noch bestehende Einkommensschere, natürlich wieder einmal die Frauen mehr belasten und ihre Weiterqualifizierung und damit die Aufstiegschancen mindern. Sollte es zu einer deutlichen Reduktion der ESF-Mittel für Österreich kommen, wäre dies bei der Budgeterstellung 2007 und folgende zu berücksichtigen.(Andreas Kohl im Juni 2005) Die AUGE/UG stellt daher den A N T R A G Die 8. Vollversammlung der AK- Salzburg fordert die Bundesregierung auf, bei der Budgeterstellung Mittel einzuplanen um die Qualifizierungsmaßnahmen weiterführen zu können. Für die AUGE/UG Gabi Wenghofer |