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An die 7. Vollversammlung am 11.05..2005 der Kammer für Arbeiter und Angestellte Salzburg
BESSERE AUSSTATTUNG DER SCHULEN ANSTELLE VON BETRAGENSNOTEN UND SANKTIONEN FÜR SCHÜLERiNNEN Vor kurzem hat der Bildungssprecher der Regierungspartei Werner Amon, eine Diskussion über die Wiedereinführung von Betragensnoten und von Sanktionen für SchülerInnen eröffnet. Bei vielen Gelegenheiten legte Österreichs PISA-Beauftragter Univ.Prof.DDr. Günter Haider deutlich dar, woran es dem österreichischen Bildungssystem mangelt. In der Folge wurde jedoch kein einziger essentieller Vorschlag der so genannten Zukunftskommission umgesetzt. Im Gegenteil: Den Problemen mit der Qualität des Unterrichts Österreichs Schulen wurden ausschließlich formalistische Lächerlichkeiten wie etwa die Verlängerung des Unterrichts um zwei Tage entgegengesetzt. Die ideologisch begründete Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Gruppen bzw. bildungsfernen Schichten aus Schultypen mit den besten Ressourcen sowie mit den besten Zukunftsaussichten wird von der „Bildungs“ministerin unverändert weiterbetrieben. Die AK-Salzburg lehnt jeden Versuch ab, die aus fehlenden Voraussetzungen für einen, das Individuum berücksichtigenden, respektierenden und integrierenden Unterricht resultierenden Probleme mit disziplinären Mitteln entgegenzutreten Die AUGE/UG stellt daher den A N T R A G Die 7. Vollversammlung der AK- Salzburg beschließt, an die zuständigen Stellen von Stadt, Land und Verkehrsverbund heranzutreten, und von ihnen eine sofortige Senkung der Strafen und der Mahngebühren einzufordern. Als Richtwert könnte dafür ein Organstrafmandat (€ 21,--) bzw. die üblichen Mahngebühren bei der Salzburg AG dienen.Die 7. Vollversammlung der AK- Salzburg fordert von der Bundesregierung:
Für die AUGE/UG Robert Müllner |