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An die 4. Vollversammlung am 18.05..2005 der Kammer für Arbeiter und Angestellte Salzburg
Barrieren
bei der Integration von jugendlichen MigrantInnen
Um bestehende Barrieren für die oben genannte Gruppe von Jugendlichen zu überwinden braucht es Förderung zur Identitätsfindung und gegenseitigem Verständnis und Toleranz durch interkulturelle Erziehung für alle, soziales Lernen und gewaltfreien Umgang mit Konflikten.
Im Rahmen von Total Equality Österreich gibt es für jugendliche MigrantInnen engagierte Projekte wie „QuereinsteigerInnen“ oder „Hauptschulabschluss“. Durch individuelle Lernbetreuung wird Jugendlichen, die aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse oder unterschiedlicher Lehrpläne im Heimatland nur geringe Chancen haben, den Hauptschulabschluss zu schaffen, geholfen, diesen wichtigen Schritt für die Integration in den Arbeitsmarkt bewältigen zu können.
Diese Projekte wurden über EU – Mittel finanziert, wobei die Förderungsmaßnahmen auslaufen und die Finanzierung ab Herbst 2005 ungeklärt ist. Die AUGE/UG stellt daher den A N T R A G Die 4. Vollversammlung der Kammer für Arbeiter und Angestellte in Salzburg fordert die Salzburger Landesregierung und das AMS auf, alle Maßnahmen zu ergreifen, damit diese wichtigen Projekte für jugendliche MigrantInnen nicht nur fortgeführt, sondern dem tatsächlichen Bedarf entsprechend verstärkt werden können.
Für die AUGE/UG Jutta Tischler |